Tag 14 – Die Geduld    

Geliebter Heiliger Geist, mit der heutigen Meditation beenden wir diese Vorbereitung auf das große Fest Deines Kommens. Mögen Deine Früchte in uns wachsen und reifen, denn so können wir den verherrlichen, von dem alles kommt, und Dich vor der Welt bezeugen!

Dazu brauchen wir Geduld, denn diese Früchte reifen mit jedem Tag mehr. Geduld brauchen wir erst recht mit den anderen Menschen, daß sie aufnehmen können, was Gott für sie bereitet hat.

Wie viel Geduld hat Gott mit uns! Wie versucht er uns immer wieder zu erreichen, die ganze Menschheit, die oft so irrige Wege geht!

Auch wenn wir mit Sehnsucht auf die Wiederkunft Christi warten und uns Tag für Tag vorbereiten – sei es für die Stunde des Todes oder die Parusie am Ende der Zeiten –wissen wir:

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IM VERBORGENEN DEN HERRN SUCHEN

“Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater!” (Mt 6,6)

Welchen vertrauten Raum bietet uns der Herr doch an!

So schön die Kirchen und heiligen Orte auch sein mögen, wenn sie Stätten würdiger Liturgien und des gemeinsamen gläubigen Gebetes sind, so öffnet uns der Vater doch noch einen anderen und immerwährenden Zugang zu sich. Sein Herz steht für uns offen, und immer hört er uns. Das erlaubt uns, in ein immerwährendes Gebet zu ihm einzutreten. Dieses verborgene Gebet ist ungemein wertvoll und braucht keine äußeren Gesten, sondern nur ein offenes Herz gegenüber unserem Vater. Weiterlesen