DIE GROSSEN TÄUSCHUNGEN: “Täuschungen in der Kirche”   

Mit dem heutigen Text schließe ich die Reihe über »Die großen Täuschungen« ab. In den vergangenen Betrachtungen habe ich darauf hingewiesen, daß Selbsttäuschungen das Licht der Unterscheidung verdunkeln. Dadurch wird man leichter empfänglich für die Täuschungen, die in der Welt gegenwärtig sind, aber auch für jene, welche in der Kirche wirksam sind.

In der gestrigen Ansprache habe ich außerdem darauf hingewiesen, daß die Auflösung von Selbsttäuschungen nicht nur für uns persönlich und für unser glaubwürdiges christliches Zeugnis wichtig ist, sondern daß wir, wenn wir geistig blind geworden sind, auch nicht gegen die Täuschungen eines Antichristen gewappnet sind. Auch hier verweise ich auf ein Video, das vor wenigen Monaten entstanden ist: https://www.youtube.com/watch?v=kvB8GhaKK38

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Gedenktag unserer Lieben Frau in Lourdes: “Ein großes Zeichen erschien im Himmel”    

Apk 11,19;12,1.10

Es ward der Tempel Gottes im Himmel aufgetan, und die Lade seines Bundes ward in seinem Tempel sichtbar. Und es kamen Blitze, und Rufe, und Erdbeben, und großer Hagel. Es erschien ein großes Zeichen im Himmel: Eine Frau, mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Da hörte ich eine starke Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist das Heil und die Kraft und das Reich unserem Gott geworden, und die Macht seinem Gesalbten. Denn hinabgeworfen ist der Ankläger unserer Brüder, der sie vor unserm Gott verklagte bei Tag und Nacht. Weiterlesen

DER HEILIGE CUTHBERT MAYNE: »Märtyrer des katholischen Glaubens im anglikanischen England«

Große Not entstand in England und Wales, als sich König Heinrich VIII. im Jahr 1531 von Rom trennte und die »Church of England« gründete. Unter Elisabeth wurde es noch schlimmer. Die Katholiken wurden als Staatsfeinde behandelt und verfolgt. Da es keine katholischen Bischöfe mehr gab, konnten keine Priester mehr geweiht werden. Die Kirche, die einst in England eine starke Stellung innehatte, schien zum Aussterben verurteilt zu sein.

Doch Gott ließ es nicht so weit kommen.

Dr. Allen, ein Priester, der selbst aus England flüchten mußte, konnte in Douai (Frankreich) ein Seminar gründen, um Priester auszubilden, die dann als Missionare nach England gesandt wurden. Es mußten starke Berufungen sein, denn dort erwartete sie oft Verfolgung und Tod. Dr. Allen selbst schrieb Bücher zur Verteidigung des wahren Glaubens.

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Der Heilige Othmar von St. Gallen: »Verleumdet und in der Verbannung gestorben«     

Heute habe ich einen Heiligen gewählt, der eng mit der Gegend am Bodensee verbunden ist, in der sich das Mutterhaus der Gemeinschaft Agnus Dei befindet.

Othmar wurde um 690 geboren und stammte vermutlich aus einem vornehmen alemannischen Geschlecht. Schon im Kindesalter kam er durch seinen Bruder an den Hof des Grafen Viktor in Chur in Graubünden. Dort genoß er eine gute Erziehung und zeichnete sich sowohl durch Talent und Fleiß, als auch – und zwar noch weit mehr – durch sein andächtiges und frommes Wesen aus.

Er wurde Priester und tat einige Zeit seinen Dienst in der Kirche St. Florin. Doch bald wurde er vom Tribun Waltram zum Vorsteher der Einsiedelei des heiligen Gallus im Hochtal der Steinach an der Stelle des heutigen Klosters St. Gallen ernannt. Die um 612 errichtete Eremitenzelle des irischen Glaubensboten Gallus stand ein Jahrhundert nach ihrer Gründung vor dem Zerfall. Die kleine Gemeinschaft, die noch am Grab des Heiligen ausharrte, drohte auszusterben.  Es gelang Othmar, am Gallusgrab eine Klostergemeinschaft aufzubauen. Das hölzerne Bethaus der Galluszelle ersetzte er durch eine Steinkirche.

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Das Evangelium nach Johannes: (Joh 21,20-25): »Johannes, der Zeuge«

 

Petrus wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus liebte und der beim Abendmahl an seiner Brust gelegen und ihm gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich ausliefert? Als Petrus diesen sah, sagte er zu Jesus: Herr, was wird denn mit ihm? Jesus sagte zu ihm: Wenn ich will, daß er bleibt, bis ich komme, was geht das dich an? Du folge mir nach! Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte ihm nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, daß er bleibt, bis ich komme, was geht das dich an? Dies ist der Jünger, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, daß sein Zeugnis wahr ist. Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles einzeln aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die dann geschriebenen Bücher nicht fassen.

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XIII. Station – Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt

 

  1. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi,

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.

  1. quia per Crucem tuam redemisti mundum

Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

Noch einmal begegnen wir Maria auf dem Kreuzweg, wie schon an der vierten Station und unter dem Kreuz.

Gott möchte, daß sein Sohn, den Maria geboren hat, auch nach seinem Tod in ihren Schoß gelegt wird (vgl. Joh 19,38), bevor Jesus dann hinabsteigt, um denen, die im Reich des Todes auf ihn warten, das Evangelium zu verkünden, damit auch sie die Gnade Christi empfangen. Weiterlesen

Reflexionen zur Fastenzeit: »Noch einmal das Fasten …«

In der gestrigen Reflexion haben wir begonnen, über das Fasten und die Nachtwachen als geistliche Mittel nachzudenken, um tiefer mit Gott zu leben, oder, wie es die Väter um den hl. Antonius sagten, “damit ein beweglicher Geist sich schneller mit Gott vereinen kann”. Eine innigere Vereinigung mit dem Herrn ist eine wesentliche Hilfe, um den listigen Versuchungen des Teufels entgegenzuwirken und für den geistlichen Kampf gerüstet zu sein.

Werfen wir noch einen weiteren Blick auf das Fasten. Weiterlesen