Lk 11,29-32
In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Weiterlesen
Lk 11,29-32
In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Weiterlesen
Joh 4,43-54
In jener Zeit ging Jesus von Samaria nach Galiläa. Er selbst hatte bestätigt: Ein Prophet wird in seiner eigenen Heimat nicht geehrt. Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem während des Festes getan hatte; denn auch sie waren zum Fest gekommen.
Mt 1,18-23
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, daß sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloß, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns. Weiterlesen
Mit dem heutigen Text schließe ich die Reihe über »Die großen Täuschungen« ab. In den vergangenen Betrachtungen habe ich darauf hingewiesen, daß Selbsttäuschungen das Licht der Unterscheidung verdunkeln. Dadurch wird man leichter empfänglich für die Täuschungen, die in der Welt gegenwärtig sind, aber auch für jene, welche in der Kirche wirksam sind.
In der gestrigen Ansprache habe ich außerdem darauf hingewiesen, daß die Auflösung von Selbsttäuschungen nicht nur für uns persönlich und für unser glaubwürdiges christliches Zeugnis wichtig ist, sondern daß wir, wenn wir geistig blind geworden sind, auch nicht gegen die Täuschungen eines Antichristen gewappnet sind. Auch hier verweise ich auf ein Video, das vor wenigen Monaten entstanden ist: https://www.youtube.com/watch?v=kvB8GhaKK38
Apk 11,19;12,1.10
Es ward der Tempel Gottes im Himmel aufgetan, und die Lade seines Bundes ward in seinem Tempel sichtbar. Und es kamen Blitze, und Rufe, und Erdbeben, und großer Hagel. Es erschien ein großes Zeichen im Himmel: Eine Frau, mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Da hörte ich eine starke Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist das Heil und die Kraft und das Reich unserem Gott geworden, und die Macht seinem Gesalbten. Denn hinabgeworfen ist der Ankläger unserer Brüder, der sie vor unserm Gott verklagte bei Tag und Nacht. Weiterlesen
Große Not entstand in England und Wales, als sich König Heinrich VIII. im Jahr 1531 von Rom trennte und die »Church of England« gründete. Unter Elisabeth wurde es noch schlimmer. Die Katholiken wurden als Staatsfeinde behandelt und verfolgt. Da es keine katholischen Bischöfe mehr gab, konnten keine Priester mehr geweiht werden. Die Kirche, die einst in England eine starke Stellung innehatte, schien zum Aussterben verurteilt zu sein.
Doch Gott ließ es nicht so weit kommen.
Dr. Allen, ein Priester, der selbst aus England flüchten mußte, konnte in Douai (Frankreich) ein Seminar gründen, um Priester auszubilden, die dann als Missionare nach England gesandt wurden. Es mußten starke Berufungen sein, denn dort erwartete sie oft Verfolgung und Tod. Dr. Allen selbst schrieb Bücher zur Verteidigung des wahren Glaubens.
Heute habe ich einen Heiligen gewählt, der eng mit der Gegend am Bodensee verbunden ist, in der sich das Mutterhaus der Gemeinschaft Agnus Dei befindet.
Othmar wurde um 690 geboren und stammte vermutlich aus einem vornehmen alemannischen Geschlecht. Schon im Kindesalter kam er durch seinen Bruder an den Hof des Grafen Viktor in Chur in Graubünden. Dort genoß er eine gute Erziehung und zeichnete sich sowohl durch Talent und Fleiß, als auch – und zwar noch weit mehr – durch sein andächtiges und frommes Wesen aus.
Er wurde Priester und tat einige Zeit seinen Dienst in der Kirche St. Florin. Doch bald wurde er vom Tribun Waltram zum Vorsteher der Einsiedelei des heiligen Gallus im Hochtal der Steinach an der Stelle des heutigen Klosters St. Gallen ernannt. Die um 612 errichtete Eremitenzelle des irischen Glaubensboten Gallus stand ein Jahrhundert nach ihrer Gründung vor dem Zerfall. Die kleine Gemeinschaft, die noch am Grab des Heiligen ausharrte, drohte auszusterben. Es gelang Othmar, am Gallusgrab eine Klostergemeinschaft aufzubauen. Das hölzerne Bethaus der Galluszelle ersetzte er durch eine Steinkirche.