Heute, am sechsten Tag unserer Fastenreise, erreichen uns tröstende Worte. Gott selbst, der unser Hirte ist, will sich um die Seinen kümmern. Zwar beziehen sich die Worte des Propheten Ezechiel (Ez 34,11–16) zunächst auf das Volk Israel, doch lassen sie uns auch die göttliche Güte erkennen, die sich auf alle Menschen ausdehnt, die in der Zerstreuung leben. Wir können sie auf all jene anwenden, die ihr Zuhause in Gott verloren haben und so im Geist und in der Seele zerstreut leben. Sie mögen die Worte des Herrn hören:
“Ich selbst will meine Herde weiden und ich selbst werde sie lagern lassen, spricht Gott der Herr. Was verloren war, werde ich aufsuchen, was versprengt war, zurückführen, was gebrochen ist, verbinden, was schwach ist, werde ich kräftigen; was fett und stark ist, werde ich behüten. Ich werde sie weiden, wie es recht ist!, spricht Gott, der Herr.” (Ez 34,11.16)
