An der Überlieferung festhalten

 

Wir betrachten heute die Lesung vom 11. Sonntag nach Pfingsten nach dem traditionellen liturgischen Kalender.

1 Kor 15,1-10

Ich tue euch aber, Brüder! das Evangelium kund, welches ich euch verkündet habe, das ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch feststehet, durch das ihr auch errettet werdet, wenn ihr in der Weise, wie ich es euch verkündet habe, es festhaltet, es sei denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet. Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe, daß Christus für unsere Sünden gestorben ist, der Schrift gemäß, daß er begraben worden und am dritten Tage wieder auferstanden ist, der Schrift gemäß, und daß er dem Kephas erschienen ist und darnach den Elf. Hierauf ist er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich erschienen, von welchen viele jetzt noch am Leben, einige aber entschlafen sind. Darauf ist er dem Jakobus erschienen, dann sämtlichen Aposteln; zuletzt aber unter allen ist er auch mir, gleichsam einer Fehlgeburt erschienen. Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht würdig bin, Apostel zu heißen, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe. Durch Gottes Gnade aber bin ich, was ich bin, und seine Gnade gegen mich ist nicht unwirksam gewesen, sondern ich habe reichlicher als sie alle gearbeitet, doch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.

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DAS LEBEN DER HEILIGEN: Der selige John Felton, Märtyrer “Treu bis in den Tod” † 8.August 1570

Unser heutiger Heiliger – wir nehmen nicht den heiligen Dominikus – führt uns nach England, in einer Zeit großer politischer Spannungen. Besonders ist zu unterstreichen, daß unter der Herrschaft von Heinrich VIII. eine schwere Zeit für die Katholiken begann, die ihrem Glauben treu bleiben wollten.

Heinrich VIII. hatte im Jahr 1509 mit 17 Jahren den Thron seines Vaters übernommen. Zunächst waren seine Landsleute begeistert, denn er schien sich im Vergleich zu seinem Vater positiv abzuheben. Doch im Laufe der Jahre entfaltete er eine bedrückende Herrschaft. Es kam zu einem unheilvollen Bruch mit der katholischen Kirche.

Heinrich VIII. wollte sich von seiner Ehefrau Katharina von Aragón trennen und seine Ehe annullieren lassen, um eine andere Frau zu heiraten. Sie hatte ihm nicht den gewünschten Thronfolger geboren. Doch er erhielt nicht die Zustimmung des Papstes. Seine Leidenschaft für diese Frau – sie hieß Anne Boleyn – war jedoch so groß, daß er den Bruch mit Rom vollzog. Im Jahr 1534 wurden Heinrich VIII. und Anne Boleyn vom Papst exkommuniziert. Noch im selben Jahr erhob Heinrich sich selbst in den Stand des „höchsten Oberhaupts der Kirche von England auf Erden“. Das war die Geburtsstunde der Anglikaner.

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Das Vaterfest: »Der Vater der gesamten Menschheit«     

In den letzten Tagen hatten wir die Möglichkeit, anhand der Betrachtungen Gott Vater näher zu begegnen. Manchmal stehen uns negative Erfahrungen im Weg, um das wahre Bild Gottes zu erkennen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn die eigene Beziehung zum leiblichen Vater eher problematisch als beglückend war. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen und erst recht Gott als den liebenden Vater entdecken, der unsere Wunden zu heilen und unsere innere Leere mit sich zu erfüllen vermag.

Wie schon erwähnt, hat Gott Vater selbst darum gebeten, ihn als »Vater der gesamten Menschheit« in einem eigenen Fest zu verehren, wie es uns Mutter Eugenia Ravasio übermittelt hat. Als offizielles Fest kann es jedoch nur von der kirchlichen Hierarchie in den liturgischen Kalender aufgenommen werden. Bereits jetzt aber können Priester, die sich mit diesem Anliegen verbunden wissen, an diesem Tag eine Heilige Messe zur Heiligsten Dreifaltigkeit zelebrieren, besonders der Verehrung von Gottvater geweiht.

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Novene zu Gott Vater – Tag 9:  Im Dienst der Liebe des himmlischen Vaters

Die Novene zu Gott Vater, die wir heute abschließen, sollte uns helfen, Gottes Liebe besser kennenzulernen und sie noch mehr als Quelle unserer Freude zu erfahren. In den vergangenen neun Tagen wurden wir eingeladen, unser Vertrauen auf Gott zu vertiefen, ihn zu ehren, ihn zu lieben und in eine innigere Freundschaft mit ihm einzutreten.

Es ist Gottes Freude, bei uns Menschen zu sein, und das gilt für jeden einzelnen. Weiterlesen

Novene zu Gott Vater – Tag 8:  Gott, unseren Vater, lieben

Das Schönste, was wir unserem Vater geben können, ist unsere aufrichtige Liebe. Erinnern wir uns an die Worte Jesu: “Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt” (Joh 14,21). Das ist für uns die notwendige Antwort, die uns zur Ausdauer befähigt, damit die Liebe des Vaters uns nicht nur ruft, sondern uns auch durchdringt. Solange wir den Weg der Gebote Gottes noch nicht beschritten haben, klopft Gott an die Türe unseres Herzens, um Einlaß zu finden. Findet er Einlaß, dann will unser Vater mit seinem Sohn und dem Heiligen Geist in uns Wohnung nehmen (vgl. Apk 3,20). Weiterlesen

Novene zu Gott Vater – Tag 7:  Gott, unseren Vater, ehren

“Ehre, wem Ehre gebührt”, sagt ein deutsches Sprichwort, und auf niemanden trifft es besser zu als auf unseren himmlischen Vater. Ihm gebühren Ehre, Lobpreis und Herrlichkeit, wie es das Neue Testament so wunderbar besingt (vgl. Apk 5,12).

Könnten wir einen Blick in den Himmel werfen und sehen, wie sehr die Engel und Heiligen, die in der liebenden und vollkommenen Gemeinschaft mit Gott leben, unseren himmlischen Vater ehren, dann würde unsere Haltung gegenüber Gott tief davon durchdrungen sein. Weiterlesen

Novene zu Gott Vater – Tag 6:  Unseren Vater erkennen

Im Jahr 1932 erschien Gott Vater in Frankreich einer italienischen Ordensschwester, Schwester Eugenia Ravasio. Sie schrieb die Botschaft, die der himmlische Vater ihr anvertraute, auf. Nach langer Prüfung hat der damals zuständige Bischof von Grenoble sie als echt anerkannt. Auf diese Weise wurde uns ein ungemein wertvolles Büchlein mit dem Titel »Der Vater spricht zu seinen Kindern« geschenkt (mit folgendem Link kann man es herunterladen: https://www.gottliebtuns.com/doc/vater_spricht.pdf Weiterlesen