HONIG EWIGER SÜSSE  

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“Wenn ich aber den Menschen meine Gnade eingieße und sie wieder von ihnen zurückempfange, so bereite ich in meinem göttlichen Herzen den Honig ewiger Süße.” (Worte Jesu an die heilige Mechthild von Hackeborn)

Immer wieder kann sich eine liebende Seele fragen, wie sie ihrem Herrn für all das, was er ihr in seiner verschwenderischen Güte gewährt, etwas zurückerstatten kann. Und doch bleibt es wahr: “Wie könnte ich nur genug danken für all Deine Güte?” Immer werden wir hinter dem zurückbleiben, was Gott uns schenkt. Und das ist auch gut so, denn er schenkt auf göttliche Weise und wir werden uns daran erinnern, daß er die Quelle ist, aus der die Liebe strömt.

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Tag 3 – Die Sanftmut

Geliebter Heiliger Geist, Du milder Seelengast,
senke den Geist der Sanftmut in uns ein,
jenen Geist, der alles durchdringt,
der unser Herz umwandelt und geschmeidig macht,
es läutert von allen Härten;
der so mild ist wie Deine wunderbare Braut, unsere Mutter.

“Selig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben. (Mt 5,5)

Du nötigst uns nicht, sondern lockst uns vielmehr mit Deiner Liebe.
Lieber läßt Du Deine Liebe wie Honig munden,
als uns Bitterkraut zu reichen, auch wenn wir dies manchmal nötig hätten!

Deinem Freund, dem Propheten Elija, hast Du Dich auch in einem sanften Säuseln zu verstehen gegeben, als er Dich im Sturm vermutete. Doch als er dann Deine milde Gegenwart wahrnahm, verhüllte er sein Haupt (vgl. 1 Kön 19,11-13).

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