Heiliger Geist, heute komme ich zu Dir mit einem besonderen Anliegen, welches das Leben vieler Menschen verdunkelt.
Der Sinn für die Keuschheit ist verlorengegangen, und vielen Menschen scheint sie ein Relikt aus vergangenen Zeiten zu sein. Spricht man von ihr, so stößt man oft auf völliges Unverständnis, und selbst in kirchlichen Kreisen ruft das nicht selten ein mitleidiges Lächeln hervor. Dabei ist die Keuschheit eine Frucht des Lebens mit Dir und ein herrliches Geschenk, welches die Würde des Menschen ungemein stärkt!
Warum, oh Heiliger Geist, sind wir so wenig empfänglich für die Schönheit der Keuschheit? Haben wir keine Augen mehr, die Würde der Keuschheit wahrzunehmen? Sind wir schon derart sexualisiert und somit stumpf geworden, ihren Adel wahrzunehmen, ihre innere Stärke, die Integrität einer Jungfrau?
