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WACHSAME BEREITSCHAFT
“Fünf kluge Jungfrauen nahmen mit ihren Lampen Öl in Krügen mit. Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf: Siehe, der Bräutigam!” (Mt 25,4b.6)
Mit diesen Worten Jesu beende ich die Betrachtungsreihe, welche die kurzen Videos mit heiligen Gesängen von Harpa Dei begleitet hat. Es ist ein bedeutsamer Abschluß der Serie, der auf dieses so wichtige Gleichnis des Herrn verweist.
DAS GRÖSSTE TALENT
“Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen.” – “Sehr gut, du guter und treuer Diener. Weil du über Weniges treu gewesen bist, will ich dich über Vieles setzen.” (Mt 25,20b–21) Weiterlesen
Die Priorität des Apostels
Phil 1,12-18
Ich will aber, daß ihr wisset, Brüder, daß meine Lage vielmehr zur Förderung des Evangeliums ausgeschlagen ist, so daß meine Bande in Christus kundgeworden sind bei der ganzen Leibwache und bei allen übrigen und die Mehrzahl der Brüder im Herrn, ermutigt durch meine Bande, es mehr und mehr wagen, ohne Furcht das Wort Gottes zu verkündigen. Einige freilich verkündigen Christus aus Neid und Streitsucht, aber auch andere aus guter Gesinnung, die einen aus Liebe, weil sie wissen, daß ich zur Verteidigung des Evangeliums bestimmt bin; die anderen aber verkündigen Christus aus Streitsucht, nicht aus reiner Absicht, weil sie wähnen, meinen Banden Trübsal zu erwecken. Doch was liegt daran? Wenn nur auf alle Weise Christus verkündigt wird, sei es zum Vorwande, sei es in Wahrheit; darüber freue ich mich, ja, werde ich mich auch ferner freuen.
KINDLICHE OFFENHEIT
“Laßt die Kinder und hindert sie nicht, zu mir zu kommen, denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich.” (Mt 19,14)
Wer kennt sie nicht, die Offenheit eines unverdorbenen Kindes? Wer kann sich ihrem Liebreiz entziehen? Nicht nur die Eltern erfreuen sich daran, sondern alle, deren Herz nicht vollkommen verhärtet ist. Und wie viel mehr erst unser himmlischer Vater! Welch ein Entzücken wird es bei ihm hervorrufen, wenn er ein solches Kind sieht! Es ist ja sein Kind, das er den Menschen anvertraut hat.
Der Philipperbrief: Einleitung (I)
Nach der Serie über die heilige Jeanne d’Arc, gefolgt von zwei Texten aus unserem Archiv der Schriftauslegungen, möchte ich mich gerne der Betrachtung eines weiteren Briefes aus dem Neuen Testament zuwenden. Es handelt sich um den Brief an die Gemeinde in Philippi. Er stammt vom heiligen Paulus, dem geliebten Apostel, dem wir, was die Ausbreitung des Evangeliums betrifft, so viel zu verdanken haben. Er war ein unermüdlicher Arbeiter im Weinberg seines Herrn und hat sogar mehr gearbeitet als die anderen Apostel, wie er selbst bezeugt (1 Kor 15,10).
Seit meiner Bekehrung hege ich eine große Zuneigung zu diesem heiligen Apostel. Es kommen viele Elemente zusammen, die mich an ihm tief beeindrucken und große Dankbarkeit erwecken. Zunächst ist es seine ungewöhnliche Bekehrung von einem Verfolger Christi zu einem Verkünder der Heilsbotschaft (Apg 9,1–9). Mich bewegt die Art und Weise, wie er sein Leben ganz unter den Gehorsam Christi stellte. Weiterhin ist er durch die Ausdauer, die er bei der Verkündigung des Evangeliums und im Aufbau der Gemeinden zeigt, ein großes Vorbild. Wir wissen aus seinem eigenen Mund, welche schweren Lasten er zu tragen hatte (2 Kor 11,23–27), und sind berührt, wie groß seine Liebe zum Herrn war, all dies zu ertragen und nicht aufzugeben.
Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu: “Die Liebe Jesu”
Mt 11,25-30
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles gegeben worden; niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.
