Alles hat seine Stunde

Koh 3,1-11

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben,
eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen,
eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen,
eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen,
eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen,
eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz;
eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steine sammeln,
eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,
eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren,

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VERTRAUE AUF MEINE ERBARMUNGEN

“Laß also keinen Schrecken und keine Furcht dein Herz bemeistern. Glaube an mich und vertraue auf meine Erbarmungen!” (Thomas von Kempen, Nachfolge Christi, III, 30)

Es gibt viele Umstände, die sich unseres Herzens bemächtigen wollen – Furcht und Schrecken gehören dazu Sie können den Menschen ganz in ihren Bann ziehen oder ihm zumindest die innere Ruhe rauben.

Aus Erzählungen und Berichten wissen wir ja, daß man bei kriegerischen Auseinandersetzungen nicht selten versucht, bewußt Furcht und Schrecken zu verbreiten, um den Gegner vor dem konkreten Kampf einzuschüchtern und dies als Kampfwaffe zu nutzen. Wird dies erreicht, dann wird die Kampfkraft des Gegners geschwächt und sein Mut kann sinken.

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