GOTT KOMMT SEHR NAHE

“Wenn ihr bereit seid, mich aufzunehmen, werde ich euch sehr nahekommen.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)

Es ist eine Verheißung unseres himmlischen Vaters, deren Erfüllung von uns abhängt. Wir wissen, was Gott meint. Es gilt, Gott in unser Herz einzulassen und ihm Wohnung zu geben, sodaß unser himmlischer Vater immer darin einkehren kann. Wenn unser Vater sein Zelt in uns aufgeschlagen hat, wenn wir uns nie von ihm abwenden und diese heilige Liebe pflegen, dann wird der Herr uns sehr nahekommen.

Was bedeutet das?

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Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Der heutige Gedenktag geht auf das »Fest der Sieben Schmerzen Mariens« zurück, welches von Papst Benedikt XIII. im Jahre 1721 eingeführt wurde.

Im christlichen Osten ist die Verehrung der Schmerzensmutter, der »Mater Dolorosa«, schon seit frühesten Zeiten bekannt. Der große geistliche Dichter Ephräm der Syrer (+373) besingt die Schmerzensmutter unter dem Kreuz, und viele Schriftsteller des christlichen Altertums weisen auf die Schmerzen Mariens hin. Diese Texte gingen dann in die Liturgie der Ostkirche ein. Seit dem sechsten Jahrhundert ist dort die Darstellung Mariens unter dem Kreuz allgemein verbreitet.

Im Westen breitete sich die Verehrung der Schmerzensmutter erst ab dem 12. Jahrhundert aus. Der 1233 gegründete Servitenorden der Diener Mariens machte die Andacht zur »Mater Dolorosa« in weiten Schichten des Volkes bekannt. In dieser Zeit entstand auch das berühmte »Stabat Mater«, der Hymnus an die Schmerzensmutter. Seit dem Mittelalter ist die Verehrung der Schmerzensmutter tief im Herzen der Katholiken verwurzelt; auch Wallfahrten entstanden zu den Gnadenbildern, die Jesus nach der Kreuzabnahme im Schoß seiner betrübten Mutter zeigen, der Pietà.

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