DIE UNBESIEGBARKEIT DER LIEBENDEN SEELE    

“Weder körperliche noch örtliche Umstände vermögen die Freiheit liebender Seelen einzuengen.” (Bernhard von Clarivaux)

Es ist die Kunst der wahren Liebe, alles in ein Größeres integrieren zu können, wenn man lernt, es aus der Perspektive unseres himmlischen Vaters zu sehen. Selbst Leid und schwierigste Umstände können überwunden werden, wenn sich die Seele mit Gott verbindet. In gewisser Weise wird sie unbesiegbar, da sie in allen Umständen den Weg zur Vereinigung mit Gott findet. So läßt sie sich auch nicht von der negativen Dynamik der Gegebenheiten überwinden und behält ihre Freiheit.

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Neue Wege auf bewährten Pfaden

Lk 5,33-39

In jener Zeit sagten die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken. Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann, in jenen Tagen, werden sie fasten. Er erzählte ihnen aber auch ein Gleichnis: Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand. Sonst würde ja das neue Gewand zerschnitten und zu dem alten würde das Stück von dem neuen nicht passen. Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche. Sonst würde ja der junge Wein die Schläuche zerreißen; er läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. Sondern: Jungen Wein muß man in neue Schläuche füllen. Und niemand, der alten Wein trinkt, will jungen; denn er sagt: Der alte ist bekömmlich.

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