Die Freude der Auferstehung

1 Kor 15,12-20

Brüder! Wenn verkündigt wird, daß Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht? Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos. Wir werden dann auch als falsche Zeugen Gottes entlarvt, weil wir im Widerspruch zu Gott das Zeugnis abgelegt haben: Er hat Christus auferweckt. Er hat ihn eben nicht auferweckt, wenn Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid immer noch in euren Sünden; und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren. Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen. Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.

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DEN HERZENSFRIEDEN BEWAHREN

“Wer sich weder durch Lob verführen noch durch Tadel in Verwirrung bringen läßt, der besitzt großen Herzensfrieden.” (Thomas a Kempis)

In seinem obigen Wort spricht Thomas von Kempen an, was uns zu verwirren vermag und wodurch wir leicht den Frieden des Herzens verlieren können.

Man muß lernen, mit Lob umzugehen. Gewiß ist echtes Lob etwas Aufbauendes. Doch geistliche Lehrer machen uns auf die Gefahr aufmerksam, daß sich unser Blick nach erfolgtem Lob zunehmend auf uns selbst richten kann. Auf diesem Weg gerät man leicht in Unfreiheit, die darin besteht, daß man sich mit diesem Lob sozusagen “selbst aufbaut” und gar beginnt, seinen inneren Wert daraus zu beziehen. Das würde uns aber von den Menschen abhängig machen. In der Folge kann es geschehen, daß wir ihr Lob suchen und gar enttäuscht sind, wenn es nicht erfolgt. Unser Herz ist dann nicht mehr ungeteilt auf Gott ausgerichtet, von dem der wahre Friede kommt. Wir haben vergessen, alles Lob dem Herrn zuzuschreiben, und halten es sozusagen für uns selbst fest.

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