KEINE STEINE FÜR DIE SÜNDIGE FRAU

“Jesus richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!”  (Joh 8,10-11)

Es gibt keine Verurteilung Jesu für die Ehebrecherin, aber doch die deutliche Mahnung, nicht mehr zu sündigen. Das ist die Art und Weise, wie Gott der sündigen Menschheit begegnen möchte. Er will sie retten, ohne etwa die Sünde zu bagatellisieren. Letztere führt sie in die Trennung von Gott, sodaß er sie mit seiner Liebe nicht mehr erfüllen kann. Doch es ist seine Liebe, die den Menschen sucht und ihn nicht der Getrenntheit von ihm überlassen will.

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ZU EHREN DER HEILIGEN JEANNE D’ARC (VII): »Jeanne wird gefangengenommen«  

 

Nach der Krönung Karls VII. in Reims begannen Gespräche zwischen dem König und den Burgundern. Jeanne selbst hatte noch am Tag der Krönung dem Herzog von Burgund, Philipp dem Guten, geschrieben, und im Namen Gottes gebeten, “daß der König von Frankreich und Ihr einen guten und festen Frieden schließt, der lange dauern soll. Vergebt einander mit aufrichtigem Herzen vollständig als gläubige Christen.

Ein wahrer Friede war ihr Ernst, wenngleich sie den Herzog auch warnte, mit Waffengewalt gegen den König vorzugehen. Sie wollte eine christliche Versöhnung herbeiführen und dabei helfen, die Franzosen zu einen. Denn nach der verheerenden Niederlage der Franzosen in der Schlacht von Azincourt (1415) kam es zwischen den Burgundern und den Engländern zum anglo-burgundischen Bündnis (1420).

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