“Die Könige der Erde, die Großen und die Heerführer, die Reichen und die Mächtigen, alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Höhlen und Felsen der Berge. Sie sagten zu den Bergen und Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Blick dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes; denn der große Tag ihres Zorns ist gekommen. Wer kann da bestehen?” (Apk 6,15-17) Weiterlesen
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DAS LAMM IST WÜRDIG
“Das Lamm trat heran und empfing das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.” (Apk 5,7)
Dieser Szene geht voraus, daß Johannes, der Seher der Apokalypse, wahrgenommen hat, daß niemand im Himmel und auf der Erde das Buch mit den sieben Siegeln, das in der rechten Hand dessen war, der auf dem Thron saß, öffnen konnte. Darüber weinte Johannes sehr (Apk 5,3-4).
DIE ANBETUNG UNSERES VATERS
“Sie ruhen nicht, bei Tag und Nacht, und rufen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung; er war und er ist und er kommt.” (Apk 4,8)
So wird uns die Anbetung unseres Vaters auf seinem himmlischen Thron im Himmel geschildert. In der apokalyptischen Vision des Heiligen Johannes sieht der Apostel vierundzwanzig Älteste und vier Lebewesen, die ohne Unterlaß die Herrlichkeit Gottes preisen.
DIE FESSELN LÖSEN
“Du hast meine Fesseln gesprengt” (Ps 116,16b)
Wie unendlich tief geht unsere Erlösung und welch große Freiheit schenkt sie uns!
In der Tat: Wie sehr kann uns die Sünde fesseln! Wie stark binden wir uns an das so vergängliche irdische Leben! Wie oft sind wir Gefangene in uns selbst und wagen es nicht, dieses Leben Gott ganz anzuvertrauen und es so wahrhaftig und in der Fülle zu leben! Weiterlesen
IMMER SIND WIR DIE BESCHENKTEN
“Wie kann ich dem Herrn jemals vergelten, was er mir Gutes getan hat?” (Ps 116,12)
Nehmen wir dieses Psalmwort tief auf und versuchen es zu beantworten, dann wird uns schnell klar werden, daß wir es nicht können, denn wir vermögen die überwältigende göttliche Liebe und die Fürsorge unseres Vaters auch nicht annähernd zu vergelten. Immer bleiben wir die Beschenkten! Würde unser Herz auch Gott vollkommen lieben – seine Liebe ist immer größer!
DOCH NUN, HERR…
“Doch nun Herr, Du bist doch unser Vater” (Jes 64,7a)
Welch tiefes Vertrauen kommt uns in diesem Wort entgegen! Das wird umso deutlicher, wenn wir morgen in der Schriftlauslegung den Kontext der Lesung betrachten.
MIR GESCHEHE, WIE DU ES GESAGT HAST!
“Großes hat an mir getan der Mächtige. Sein Name ist heilig.” (Lk 1,49)
Wir alle kennen dieses Wort aus dem Magnificat, welches die Gottesmutter Maria in großer Liebe gesprochen hat. Es ist ein Wort für die Ewigkeit!
Ihr ganzes Leben zeugt von ihrer Erwählung durch unseren himmlischen Vater, und in der Ewigkeit wird die Erwählung Mariens und ihr »Ja« zum Willen Gottes für uns noch transparenter und eine Quelle immerwährender Freude sein.
“Großes hat an mir getan der Mächtige.” Weiterlesen
