“Heiligkeit besteht einfach darin, Gottes Willen zu tun und genau das zu sein, was Gott von uns will.” (Thérèse von Lisieux)
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Das Joch Jesu
Mt 11,28-30
In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.
Nicht selten leiden Menschen unter einer schweren Last, einer Last, die sie kaum zu tragen vermögen, und diese macht ihr ganzes Leben freudlos. Ihre Empfindungen sind davon bestimmt, sie wachen morgens schon damit auf und haben den ganzen Tag damit zu tun, den Kopf über Wasser zu halten.
GEISTLICHES WACHSTUM
“Dunkelheiten und Prüfungen mußt du durchstehen, damit all dein Vertrauen an meiner Person festhält.” (Inneres Wort)
DIE SEELE NICHT ERMÜDEN
“Meide Unwichtigkeiten, sie hindern und lähmen, nehmen Kraft und Schwung und ermüden die Seele.” (Inneres Wort)
Der einfache Weg
Mt 11,25-27
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Im heutigen Evangeliumstext begegnen uns zwei Aussagen des Herrn von sehr großer Tragweite.
JEDER TAG KANN FRUCHTBAR SEIN
“Wüßte der Mensch, wie viel er an einem einzigen Tag verdienen kann, sein Herz würde sich, sobald er vom Schlaf erwacht, vor Freude weiten, weil wieder ein Tag aufgegangen ist, an dem er Gott loben und seinen Lohn zum Lobpreis Gottes mehren kann. Er wäre dadurch den ganzen Tag in allem, was er tun und leiden muß, munter gestimmt und gestärkt.” (Mechthild von Hackeborn)
Was für ein wunderbarer Tagesanfang, und welch hervorragendes Heilmittel gegen die Trägheit und manche trübe Stimmung nach dem Aufwachen!
Die Konsequenz der Wahrheit
Mt 11,20-24
In jener Zeit begann Jesus den Städten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind – man hätte dort in Sack und Asche Buße getan. Ja, das sage ich euch: Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie euch. Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen. Wenn in Sodom die Wunder geschehen wären, die bei dir geschehen sind, dann stünde es noch heute. Ja, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dir.
