DER FEINDSCHAFT WIDERSTEHEN

“Alle, die mir nachfolgen wollen, erfahren die Feindschaft der Hölle und auch jener, die auf die Dämonen hören.” (Inneres Wort)

Dies ist unvermeidbar, wenn wir in die Nachfolge Christi eintreten. Der Ausdruck der Feindschaft mag sich zwar unterschiedlich zeigen, doch sie wird nicht ausbleiben. Das hat uns der Vater durch seinen Sohn und durch das Zeugnis derer, die ihm nachfolgten, deutlich gemacht.

Es ist wichtig, daß wir das wissen und lernen, wie wir mit dieser Feindschaft umzugehen haben. Dazu rüstet uns der Vater mit den entsprechenden Waffen aus.

In der Heiligen Schrift hören wir immer wieder Mahnungen und Warnungen, auf dem Weg der Nachfolge Christi nicht in Illusionen zu leben. Als guter Vater macht er uns auf die Gefahren aufmerksam, nicht ohne uns gleichzeitig zu ermutigen und zu stärken. Hinzu kommt, daß Gott uns nicht über unsere Kräfte hinaus in Versuchung geraten läßt, sondern nur das zuläßt, was notwendigerweise zu unserem Kampf gehört.

Bei diesen Angriffen geht es nicht nur um äußere Bedrängnisse. Die meisten Nöte kommen wohl eher von innen und wollen uns mutlos oder mürbe machen. Sie können sich in unfruchtbaren Gedanken und schlechten Gefühlen äußern, uns zerstreuen, und sogar – was besonders schmerzlich ist – Unlustgefühle beim Gebet hervorrufen, Widerstand gegen religiöse oder geistliche Inhalte erzeugen und vieles mehr.

Doch die Absichten des Bösen verwirklichen sich nicht, wenn wir dem Herrn verbunden bleiben, ihn suchen und anrufen, dem Bösen widersagen und unsere Tage wachsam verbringen. Dann werden wir lernen, daß unser Vater all dies nutzt, um uns zu stärken, und uns die Gelegenheit gibt, ihm unsere Treue zu zeigen. Gleichzeitig werden die Kräfte der Hölle geschwächt, und der Vater nimmt unseren Anteil am Kampf in den Dienst und rechnet ihn uns als Verdienst an!

So ist unser Vater!