Das Licht des Sohnes Gottes

Nachdem ich gemeinsam mit dem heiligen Paulus meine Trauer darüber kundgetan habe, daß so viele Juden Jesus weder zu seiner Zeit, noch durch die Verkündigung der Apostel erkannt haben, und ihn bis heute nicht erkennen, möchte ich den Herrn selbst über sich sprechen lassen.

Mit Rabbi Eugenio Zolli lernten wir einen Juden kennen, der den Weg zu Jesus fand. In Augustinus begegneten wir einem suchenden Menschen, der sich vom Wort Gottes treffen ließ und sein Leben in der Folge ganz nach Gott ausrichtete. Möge es noch vielen Menschen so ergehen, daß sie dem “Licht der Welt” (Joh 9,5) und dem “Wort Gottes” begegnen, das der Herr selbst ist!

Joh 12,44-50

In jener Zeit rief Jesus aus: “Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag. Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll. Und ich weiß, daß sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

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15.Tag: »Die Friedensblume«      

Diese Betrachtung für den 15. Tag des Fastenwegs schreibe ich in Jerusalem im Schatten ernster Kriegshandlungen zwischen USA/Israel und dem Iran. Am 28. Februar 2026 hat am Morgen ein Bombardement Irans unter dem Namen »Operation Roaring Lion« (brüllender Löwe) begonnen, mit Raketenvergeltungsschlägen des Iran, die mit Sirenen in weiten Teilen Israels – auch in Jerusalem – angekündigt werden.

Der Lesungstext vom 4. März aus dem Buch Esther spricht von der Allmacht Gottes, das Evangelium (Mt 20,17–28) von der Königsherrschaft Christi.

Es wird berichtet, daß im Reich des persischen Königs Artaxerxes durch den Einfluß von Haman, dem zweiten Mann nach dem König, die Vernichtung aller Juden durchgeführt werden sollte. Im Buch Esther wird uns ein Gebet überliefert, welches in höchster Not zu Gott emporgetragen wurde:

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Mahnungen beachten

1 Kön 11,4-13

Als Salomo älter wurde, verführten ihn seine Frauen zur Verehrung anderer Götter, so daß er dem Herrn, seinem Gott, nicht mehr ungeteilt ergeben war wie sein Vater David. Er verehrte Astarte, die Göttin der Sidonier, und Milkom, den Götzen der Ammoniter. Er tat, was dem Herrn mißfiel, und war ihm nicht so vollkommen ergeben wie sein Vater David. Damals baute Salomo auf dem Berg östlich von Jerusalem eine Kulthöhe für Kemosch, den Götzen der Moabiter, und für Milkom, den Götzen der Ammoniter. Dasselbe tat er für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern Rauch‑ und Schlachtopfer darbrachten. Der Herr aber wurde zornig über Salomo, weil sich sein Herz von ihm, dem Gott Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war und ihm verboten hatte, fremden Göttern zu dienen. Doch Salomo hielt sich nicht an das, was der Herr von ihm verlangt hatte. Daher sprach der Herr zu ihm: Weil es so mit dir steht, weil du meinen Bund gebrochen und die Gebote nicht befolgt hast, die ich dir gegeben habe, werde ich dir das Königreich entreißen und es deinem Knecht geben. Nur deines Vaters David wegen werde ich es nicht schon zu deinen Lebzeiten tun; erst deinem Sohn werde ich es entreißen. Doch werde ich ihm das Königtum nicht ganz entreißen; ich lasse deinem Sohn noch einen Stamm wegen meines Knechtes David und wegen Jerusalem, der Stadt, die ich erwählt habe.

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Das Primat der Kontemplation

Lk 10,38- 42 

Es geschah aber, als sie dahinzogen, daß er in ein Dorf kam. Da nahm ihn eine Frau namens Martha in ihr Haus auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Diese setzte sich zu den Füßen des Herrn und hörte seinem Worte zu.

Martha aber machte sich viel zu schaffen, um ihn mannigfach zu bedienen, und sie trat hinzu, und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, daß meine Schwester mich allein gelassen hat zur Bedienung? Sage ihr doch, daß sie mir helfen soll! Und der Herr antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha! Du machst dir Sorgen und Unruhe um sehr viele Dinge. Eines nur ist notwendig. Maria hat den besten Teil erwählt, der wird ihr nicht genommen werden. Weiterlesen

Salz der Erde und Licht der Welt

HINWEIS: Im traditionellen liturgischen Kalender wird heute das Fest des Heiligen Cyrill von Alexandrien gefeiert. Zu seinen Ehren wird das folgende Evangelium gelesen.

Mt 5,13-16

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

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Die Frucht des Wortes Gottes

EIN HINWEIS: Nach dem traditionellen liturgischen Kalender ist heute der sogenannte «Sexagésima-Sonntag», einer der drei Sonntage der Vorfastenzeit. Wir werden das Evangelium betrachten, das die Kirche dafür vorgesehen hat. Wer eine Meditation über die Lesung oder das Evangelium nach dem neuen liturgischen Kalender bevorzugt, findet die entsprechenden Links am Ende des Textes.

Lk 8,4-15

In jener Zeit, als aber sehr viel Volk zusammenkam und aus den Städten zu ihm herbeieilte, sprach er gleichnisweise: Der Sämann ging aus, seinen Samen zu säen; und da er säete, fiel einiges an den Weg hin, und wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen es. Anderes fiel auf felsigen Grund; und da es aufgegangen, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen, die mitaufwuchsen, erstickten es. Anderes fiel auf gute Erde, und ging auf, und gab hundertfältige Frucht. Indem er dies sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre! Es fragten ihn aber seine Jünger, was dieses Gleichnis bedeute.

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Gedenktag des HEILIGEN BLASIUS

Heute feiern wir das Gedächtnis des heiligen Blasius. Er war Bischof von Sebaste in Armenien, wirkte zahlreiche auffallende Wunder und erlitt im Jahr 316 den Märtyrertod durch Enthauptung. Hören wir die Lesung der zweiten Messe für einen heiligen Märtyrer und Bischof:

2 Kor 1,3-7

Gepriesen sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen, und der Gott alles Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal, auf daß auch wir diejenigen trösten können, welche in allerlei Bedrängnis sind, durch die Ermunterung, mit der auch wir von Gott getröstet werden. Denn so wie die Leiden Christi uns reichlich zuteil werden, so wird uns auch durch Christus reicher Trost gewährt. Ob wir aber Trübsal erleiden, so ist es zu eurer Ermahnung und eurem Heile, oder ob wir getröstet werden, so ist es zu euerm Troste, oder ob wir ermuntert werden so ist es zu eurer Ermahnung und zu euerm Heile, welches geduldiges Ertragen derselben Leiden wirkt, die auch wir dulden, sodaß unsere Hoffnung fest ist um euretwillen, da wir wissen, daß ihr, wie ihr Teilhaber der Leiden seid, so es auch der Tröstung sein werdet.

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