DER VATER SCHENKT UNS DAS SCHÖNSTE

184. Kleine Vaterbetrachtung

“Was kann ich den Menschen Schöneres schenken als meinen Eingeborenen Sohn?(inneres Wort)

Wenn wir uns nun den heiligen Texten zuwenden, die uns auf das Kommen des Erlösers vorbereiten – den sog. O-Antiphonen – dann schauen wir in der ganzen Tiefe in das Herz unseres Vaters.

Der Vater hat uns den Sohn gesandt, und mit ihm das Liebste, was er uns Menschen schenken konnte. Von Dir, Ewiger Vater, wird uns der gesandt, in dem “alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind” (Kol 2,3). Weiterlesen

ER HILFT DENEN AUF, DIE ZERKNIRSCHT SIND

183. Kleine Vaterbetrachtung

“Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen. Er hilft denen auf, die zerknirscht sind.(Ps 34,18)

Ein zerknirschtes Herz ist für unseren Vater ein großer Schatz. Ein zerknirschtes Herz hat alle Selbstverteidigung aufgegeben und tiefen Einblick in den eigenen Abgrund gewonnen. Dort hat es entdeckt, daß es aus sich heraus nicht zum Guten fähig ist, und daß die Neigungen zum Bösen überhandnehmen würden, wenn es sich selbst überlassen bliebe und wenn es die Gnade nicht gäbe. Das erschüttert die Seele und macht sie bereit, sich ohne irgendwelche Eitelkeiten und Vorbedingungen ganz in die Arme Gottes zu begeben. Deshalb ist ein zerknirschtes Herz ein Schatz für unseren Vater. Weiterlesen

WER BEMERKT SEINE EIGENEN FEHLER?

181. Kleine Vaterbetrachtung

“Wer bemerkt seine eigenen Fehler? Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewußt ist(Ps 19,13).

In vertrauender Selbsterkenntnis wendet sich der Psalmist an unseren himmlischen Vater, wohl wissend, wie leicht der Mensch gefangen sein kann in der Selbsttäuschung. Er möchte sichergehen, daß nichts zwischen ihm und seinem himmlischen Vater steht und gibt uns ein Beispiel, wie wir beten können.  Weiterlesen

ES IST GUT IN DER WAHRHEIT ZU LEBEN

180. Kleine Vaterbetrachtung

“Und ihr, die ihr im wahren Licht seid, erzählt jenen, wie gut es ist, in der Wahrheit zu leben.” (Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)

Immer hat unser Vater das Heil aller Menschen im Blick, denn alle sind zur Fülle des Lebens berufen (Joh 10,10) und sollen die Wohltaten eines Lebens im wahren Licht erfahren. Es verwundert daher nicht, daß unser Vater die Seinen ermutigt, die Wahrheit an andere Menschen weiterzugeben, besonders an jene, die noch in der Finsternis gefangen sind. Weiterlesen

DAS ERSTE WORT

178. Kleine Vaterbetrachtung

Wenn ich am Morgen erwache, bist Du, Vater, schon zugegen und hast mich die ganze Nacht begleitet. Dann wartest Du darauf, daß ich mich Dir zuwende und meine erstes Wort Dir geweiht sei – gerne und mit Freude. Doch manchmal vergesse ich es und lasse mich von Stimmungen leiten. Wie schade!

Ist doch das erste Wort so wichtig: Dich zu grüßen und mich so in die Wahrheit des Seins zu stellen. Denn wer, in der erlösten Ordnung des Daseins, würde Dich nicht grüßen? Weiterlesen