“Eine Stunde Geduld ist mehr wert als mehrere Tage Fasten.” (Heiliger Pfarrer von Ars)
Warum ist Geduld so wertvoll, daß der heilige Pfarrer von Ars, der selbst außerordentlich asketisch lebte, sie so hochschätzte?
“Eine Stunde Geduld ist mehr wert als mehrere Tage Fasten.” (Heiliger Pfarrer von Ars)
Warum ist Geduld so wertvoll, daß der heilige Pfarrer von Ars, der selbst außerordentlich asketisch lebte, sie so hochschätzte?
Heute hören wir das Evangelium vom zwölften Sonntag nach Pfingsten gemäß der Leseordnung der traditionellen Messe.
Lk 10, 23-37
Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht. Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben. Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen.
Viele wunderbare Weisen der Liebe leuchten in dir auf, geliebte Jungfrau.
Dem Vater gegenüber erkennen wir dich als eine liebende Tochter,
dem Sohn bist du liebende Mutter und Jüngerin,
mit dem Heiligen Geist bist du in bräutlicher Liebe vereinigt.
Berührt uns schon hier auf der Erde die zarte Liebe einer menschlichen Braut,
wenn wir wahrnehmen, wie sie aufblüht
und wie sich ihr Herz und ihre Aufmerksamkeit auf den Bräutigam richten,
so gilt dies bei dir noch ungleich mehr,
denn mit dir vereint sich der Heilige Geist.
“Wenn der Teufel jemanden zugrunderichten will, beginnt er damit, ihm einen großen Widerwillen gegen das Gebet einzuflößen.” (Heiliger Pfarrer von Ars)
“Ich kann dir in der Gnade schenken, was meinem Sohn kraft seiner göttlichen Natur zusteht.” (Inneres Wort)
Welch hohe Erwählung wurde dir zuteil,
geliebte Mutter unseres Herrn Jesus Christus!
Staunend nehmen wir wahr,
daß dir nicht nur der Sohn Gottes anvertraut wurde,
sondern auch alle, die zu ihm gehören
und das Lied der Erlösung singen (vgl. Apk 14,3).
Du bist die Mutter aller Menschen
und wirst zum Licht und Trost für jene, die heimkehren.
Kann man sich eine liebenswürdigere Tochter
des himmlischen Vaters vorstellen
als dich, geliebte Jungfrau Maria?
Eine Tochter, die das Entzücken ihres Vaters derart hervorruft,
daß er ihr das Kostbarste anvertraut – seinen geliebten Sohn?
Nein, das kann man nicht!