DIE ANTWORT MARIENS

“Mir geschehe, wie Du es gesagt hast.”  (Lk 1,38b)

Diese Betrachtung lege ich am 15. August nieder. Da will und kann ich nicht an der lieben Gottesmutter Maria vorbeigehen, ohne an sie zu denken und ein paar Worte über sie zu schreiben.

Wie wird unser himmlischer Vater voller Liebe auf jene geschaut haben, die von ihm erwählt wurde die Mutter seines Sohnes zu werden? Eine heilige und reine Jungfrau! Wie wir durch die Lehre der Kirche wissen, war sie von der Erbschuld befreit (Unbefleckte Empfängnis), also der Frau im Paradies ähnlich, die wir als Eva kennen.

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Die Verantwortung der Hirten

Ez 34,1-11

Das Wort des Herrn erging an mich: Menschensohn, sprich als Prophet gegen die Hirten Israels, sprich als Prophet, und sag zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Weh den Hirten Israels, die nur sich selbst weiden. Müssen die Hirten nicht die Herde weiden? Ihr trinkt die Milch, nehmt die Wolle für eure Kleidung und schlachtet die fetten Tiere; aber die Herde führt ihr nicht auf die Weide. Die schwachen Tiere stärkt ihr nicht, die kranken heilt ihr nicht, die verletzten verbindet ihr nicht, die verscheuchten holt ihr nicht zurück, die verirrten sucht ihr nicht, und die starken mißhandelt ihr. Und weil sie keinen Hirten hatten, zerstreuten sich meine Schafe und wurden eine Beute der wilden Tiere. Meine Herde irrte auf allen Bergen und Höhen umher und war über das ganze Land verstreut. Doch keiner kümmerte sich um sie; niemand suchte sie.

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