ZUR FREUDE GOTTES LEBEN    

Zu den schönen Dingen in dieser Welt gehört es, wenn die Menschen bemüht sind, einander Freude zu machen. Jeder kennt das, besonders wenn es weitgehend von Eigeninteresse befreit und von Selbstlosigkeit geprägt ist.

Am schönsten ist es jedoch, wenn wir zur Freude Gottes leben, wenn wir unser ganzes Leben unserem himmlischen Vater anvertraut haben, einfach weil wir ihn lieben und auf seine Liebe antworten. Damit beginnt schon eine gewisse Glückseligkeit auf der Erde, denn unser Leben weist über uns hinaus auf den hin, der unsere Freude ist, und dessen Freude wir immer mehr werden.

Im Vaterbüchlein von Madre Eugenia macht uns der himmlische Vater schon zu Beginn darauf aufmerksam, was ihm Freude bereitet. Da heißt es:

“Meine Freude besteht darin, von meinen Kindern – das heißt, von der gesamten gegenwärtigen und zukünftigen Menschheit – erkannt und geliebt zu werden.”

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Das Hochzeitskleid

Mt 22,1-14

Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!  Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, mißhandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen. Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wußte der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

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