“Betrachte aufmerksam mit deinem geistigen Auge, wie ich am Kreuz hänge. Ich hänge da mit ausgestreckten Armen, um dich umarmen zu können, so oft du zu mir kommen willst.” (Dionysius der Kartäuser)
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DEM HERRN GANZ FOLGEN
“Wenn doch meine Kirche mir nur ganz folgen würde! Wie sehr würde ich sie zum Licht unter den Völkern machen!” (Inneres Wort)
Wie schon gestern, so hören wir auch heute wieder eine sehnsuchtsvolle Klage unseres Vaters. Diesmal richtet sie sich nicht so sehr auf das persönliche Glück des Menschen als vielmehr darauf, daß die Kirche ihre Mission erfüllt, damit alle Völker von der Botschaft der Erlösung erreicht werden.
DER LANGE WEG NACH BETHLEHEM – TAG 6: »Bethlehem im Licht der Propheten«
Gott hält die Sehnsucht nach Erlösung in seinem Volk wach.
Die Tragik, die eigene Sündhaftigkeit zu erfahren, die Unvollkommenheiten des Lebens, die Sehnsucht nach Erfüllung und nach einem Leben, wie Gott es für uns vorgesehen hat, schließlich die Sehnsucht nach Gott selbst … Angesichts all dessen kündigen die Propheten an, daß der kommen wird, der Israel und die Völker erlöst.
“Du, Betlehem-Efrata, bist zwar klein unter den Sippen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Seine Ursprünge liegen in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen. Er wird auftreten und ihr Hirt sein in der Kraft des Herrn, in der Hoheit des Namens des Herrn, seines Gottes. Sie werden in Sicherheit wohnen; denn nun wird er groß sein bis an die Grenzen der Erde. Und er wird der Friede sein.” (Mi 5,1–4a)
DER WAHRE SCHATZ
“Wenn doch mein Volk nur umkehren würde! Wenn sie mich doch aus ganzem Herzen suchen würden und nach mir Ausschau hielten! Wie sehr würde ich sie empfangen und beschenken.” (Inneres Wort)
DER LANGE WEG NACH BETHLEHEM – TAG 5: »Richter, Könige und Propheten«
Alles wäre so einfach, wenn die Menschen sich der liebenden Herrschaft Gottes unterordnen würden, sich von seinem Geist erfüllen ließen und in dieser innigen Liebesbeziehung mit Gott und untereinander ein erfülltes, heiliges Leben führen würden.
Ist das nur ein Traum? Oder ist es etwas, was nur in unseren Wünschen und unserer Phantasie existiert, weil wir der Wirklichkeit entfliehen wollen, die oft ganz anders aussieht? Ist es eine bloße Illusion?
Nein, es ist kein Traum! Es wird die Wirklichkeit sein, die uns in der Ewigkeit erwartet, wenn wir das Handeln Gottes an uns Menschen annehmen und ihm die rechte Antwort schenken. Diese von Gott vorgesehene Wirklichkeit beginnt – wenn auch noch eingeschränkt – bereits auf der Erde.
WER GIBT LIEBER ALS UNSER VATER?
“Wer gibt denn lieber als Du, wenn Du nur jemand findest, der annimmt? Wer vergilt die ihm geleisteten Dienste freigiebiger als Du?” (Teresa von Ávila)
DER LANGE WEG NACH BETHLEHEM – TAG 4: »Abraham und Israel«
Gottes Liebe findet immer Menschen, die ihr Herz nicht verschließen. Nicht alle wenden sich von ihm ab. Nicht alle gehen gleichgültig durch ihre Zeit auf Erden. Nicht alle verharren im Schlaf und halten ihre Ohren dem Ruf Gottes gegenüber verschlossen. Es gibt sie, die Treuen!
Gott findet Abraham, den “Vater der Glaubenden” (vgl. Röm 4,1-3).
“Der Herr sprach zu Abram: Geh fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde! Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich werde segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den werde ich verfluchen. Durch dich sollen alle Sippen der Erde Segen erlangen.” (Gen 12,1-3)
