In den letzten Tagen haben wir auf unserem Heiligen Pfad zum Fest der Auferstehung einen Blick auf die Laster geworfen, welche die Seele bedrängen und unter ihre Herrschaft bringen wollen. Sich ihrer zu erwehren und sie zu bekämpfen, wie es uns die Väter sehr anschaulich gelehrt haben, bedeutet aktiv auf dem Weg der Reinigung der Seele mitzuwirken. Weiterlesen
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WER VERTRAUTE AUF DEN HERRN UND WURDE ENTTÄUSCHT?
266. Kleine Vaterbetrachtung
“Wer vertraute auf den Herrn und wurde enttäuscht?” (Sir 2,10)
Niemand! Das können wir mit ganzer Überzeugung sagen.
Wenn es Enttäuschungen gibt, dann liegt es an uns, daß wir den Willen Gottes nicht begreifen können oder vielleicht in unseren Erwartungen enttäuscht wurden, wenn diese nicht eintrafen. Ganzes Vertrauen zu Gott bedeutet, daran festzuhalten, “daß denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht” (Röm 8,28), auch wenn wir das nicht verstehen und manch eine Situation für uns dunkel bleibt. Weiterlesen
DER KLEINE VOGEL VOR MEINEM FENSTER
265. Kleine Vaterbetrachtung
“Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie.” (Mt 6,26)
Wir bleiben im Thema der liebenden Fürsorge unseres himmlischen Vaters. Er möchte, daß wir in rechter Sorglosigkeit leben. Ist das nicht leicht verständlich, wenn wir bedenken, daß wir seine Kinder sind? Ist es nicht selbstverständlich, daß er als unser gütiger Vater sich um alles sorgt, was unser zeitliches und ewiges Heil betrifft? Selbst wir Menschen sorgen für die, welche uns anvertraut sind. Weiterlesen
DER HEILIGE PFAD DER FASTENZEIT | Tag 15: “Die innere Reinigung – Der Hochmut”
Das mit Abstand schwierigste geistige Laster ist der Hochmut, die »superbia«. Es braucht einen dauernden Kampf und eine große Gnade Gottes, um dem Hochmut zu entgehen und in jener Demut zu leben, welche diesem Laster entgegenwirkt und es entscheidend schwächt. Weiterlesen
DER HEILIGE PFAD DER FASTENZEIT | Tag 14: “Der Kampf gegen die Laster – Lustlosigkeit und Geltungssucht”
Auf unserem Pfad, der uns zum Hohen Fest der Auferstehung führen soll, haben wir jeden Tag bewußt und in der Gnade unseres Herrn zurückzulegen. Dazu brauchen wir Ausdauer, und da mag uns manchmal ein Dämon begegnen, den die Wüstenväter »Akedia« oder »Mittagsdämon« genannt haben. Diese Akedia – auf deutsch könnte man das mit Lustlosigkeit oder Trägheit wiedergeben – ist der Traurigkeit verwandt, die wir gestern betrachtet haben. Besonders bedrängte sie die Mönche in der Wüste, aber auch uns kann sie belästigen, und es ist gut, wenigstens etwas über sie zu wissen. Weiterlesen
VON DER LIEBE GETRAGEN
264. Kleine Vaterbetrachtung
“Es ist umsonst, daß ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf.” (Ps 127,2)
Ähnlich wie in der gestrigen Betrachtung, läßt der Vater uns in sein Herz schauen, welches sich um uns müht. Gott will uns den Erdenweg nicht etwa schwer machen, sondern will ihn erleichtern. Wir sollen ihn »in göttlicher Einfachheit« zurücklegen. Weiterlesen
SCHULE DER DEMUT UND LIEBE
263. Kleine Vaterbetrachtung
“Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut.
Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht, wacht der Wächter umsonst.” (Ps 127,1)
Unser Vater erinnert uns an das Fundament unseres Lebens. Wir Deutsche kennen das Sprichwort: »An Gottes Segen ist alles gelegen«. Darin spiegelt sich wider, was der Psalmvers uns sagen möchte. Weiterlesen
