SICH DEM VATER GANZ SCHENKEN

“Herr, gib mir die Kraft, alles zu tun, was du von mir verlangst. Dann verlange von mir, was du willst. (Hl. Augustinus)

Mit Blick auf unseren himmlischen Vater können wir vertrauensvoll den ersten Teil des Gebetes sprechen, der unsere Bereitschaft zeigt, uns dem Herrn ganz zu schenken und ihm nichts vorzuenthalten. Oft zögern wir ja noch, uns wirklich und ganz dem Vater anzuvertrauen, und wollen den scheinbar sicheren Boden unserer natürlichen Neigungen nicht verlassen, halten vielleicht sogar an Befürchtungen fest, der Vater könne etwas von uns verlangen, was wir nicht zu geben bereit sind. Weiterlesen

Auf die Kraft Gottes bauen

1 Kön 19,4-8

In jenen Tagen ging Elija eine Tagereise weit in die Wüste hinein. Dort setzte er sich unter einen Ginsterstrauch und wünschte sich den Tod. Er sagte: Nun ist es genug, Herr. Nimm mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter. Dann legte er sich unter den Ginsterstrauch und schlief ein. Doch ein Engel rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Weiterlesen

NIEMALS AUFGEBEN!

“Solange wir leben, solange kämpfen wir. Solange wir kämpfen, ist es ein Zeichen, daß wir nicht unterlegen sind und der gute Geist in uns wohnt. Und wenn dich der Tod nicht als Sieger antrifft, soll er dich wengistens als Kämpfer finden.” (Hl. Augustinus)

Ein weises und hilfreiches Wort des heiligen Augustinus, denn in der Tat dürfen wir niemals den Mut verlieren, auch wenn wir persönlich auf unserem Weg der Nachfolge Christi oder in unseren missionarischen Anstrengungen Niederlagen erleiden. Weiterlesen

Das eigene Leben geringachten

Joh 12,24-26 (Evangelium am Fest des Heiligen Laurentius)

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage Euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, dann bleibt es allein; wenn es aber stirbt, dann bringt es reiche Frucht! Wer sein Leben liebt, wird es verlieren, wer aber sein Leben geringachtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben! Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein! Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren! Weiterlesen

Komm, wir gehen für unser Volk!

Lesung am Gedenktag der Heiligen Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein)

Auszüge aus dem 4. Kapitel, Vers 17 des Buches Ester

Die Königin Ester wurde von Todesangst ergriffen und suchte Zuflucht beim Herrn. Sie legte ihre prächtigen Gewänder ab und zog die Kleider der Notzeit und Trauer an. Statt der kostbaren Salben tat sie Asche und Staub auf ihr Haupt, vernachlässigte ihren Körper, und wo sie sonst ihren prunkvollen Schmuck trug, hingen jetzt ihre Haare in Strähnen herab. Und sie betete zum Herrn, dem Gott Israels:
Herr, unser König, du bist der Einzige. Hilf mir! Denn ich bin allein und habe keinen Helfer außer dir; die Gefahr steht greifbar vor mir. Von Kindheit an habe ich in meiner Familie und meinem Stamm gehört, daß du, Herr, Israel aus allen Völkern erwählt hast; du hast dir unsere Väter aus allen ihren Vorfahren als deinen ewigen Erbbesitz ausgesucht und hast an ihnen gehandelt, wie du es versprochen hattest. Weiterlesen