“Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken und Ephraim nicht noch einmal vernichten. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte. Darum komme ich nicht in der Hitze meines Zorns.” (Hos 11,9)
“Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken und Ephraim nicht noch einmal vernichten. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte. Darum komme ich nicht in der Hitze meines Zorns.” (Hos 11,9)
Wir stehen nun unmittelbar vor Beginn der Heiligen Woche. Ab morgen, Palmsonntag, werden wir die Ereignisse der Heiligen Woche betrachten, begleitet mit Gesängen von Harpa Dei. Diese Betrachtungen können auch als Videos in YouTube verfolgt werden.
Nun ist es an der Zeit, auf den Weg zurückzuschauen, den wir gegangen sind, die »Blumen« mitzunehmen, die ihm entwachsen sind und dem Herrn dafür zu danken.
„Wie könnte ich dich preisgeben, Efraim, wie dich aufgeben Israel? Wie könnte ich dich je preisgeben wie Adma, dich behandeln wie Zebojim? Mein Herz wendet sich gegen mich, mein Mitleid lodert auf!” (Hos 11,8)
Am vorletzten Tag unseres »Pfades der Fastenzeit« wollen wir nicht die Gelegenheit versäumen, einen Blick auf die Gottesmutter Maria zu werfen. Wer könnte das Leiden ihres Sohnes besser verstehen als sie, die die unaussprechliche Gnade hatte, die Mutter des göttlichen Sohnes und seine erste Jüngerin zu sein. Der liturgische Kalender für die traditionelle Messe sieht für den Freitag vor der Karwoche das Fest der Sieben Schmerzen Mariens vor. Als Grundlage für diese Betrachtung wird wieder das Buch von Pater Gabriel »Das Geheimnis der Gottesfreundschaft« dienen. Weiterlesen
Es fehlen nur noch drei Tagen bis zum Palmsonntag, dem Beginn der Heiligen Woche, und damit steht das Ende unseres Heiligen Pfades der Fastenzeit nahe bevor. Die heutige Betrachtung möchte ich dem rechten Umgang mit dem Leid widmen, sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben auf unserem Weg der Nachfolge Christi. Dazu gibt es eine wertvolle Betrachtung von P. Gabriel O.C.D. in seinem Buch »Geheimnis der Gottesfreundschaft« (1.Band, Nr. 54, S. 447).
“Mit menschlichen Fesseln zog ich sie an mich, mit den Ketten der Liebe. Ich war für sie wie die Eltern, die den Säugling an ihre Wangen heben. Ich neigte mich ihm zu und gab ihm zu essen!” (Hos 11,4)
“Ich war es, der Ephraim gehen lehrte, ich nahm ihn auf meine Arme. Sie aber haben nicht erkannt, daß ich sie heilen wollte.” (Hos 11,3)
Der Vater und sein Volk… Eine Liebesgeschichte mit so vielen Facetten!