Der heilige Johannes Gualbertus – Stifter des Vallombrosaner-Ordens († 12. Juli 1073)

Welch herrliche Blumen gibt es im Garten Gottes! Wenn man darunter das Leben der Heiligen versteht, das uns überliefert ist, kann man sie nicht genug bewundern. Die Kirche ist sehr reich an Heiligen, und jedes Leben und auch jeder Tod erzählen uns die Geschichte der Liebe Gottes zu seinen Kindern, die seine Wege gegangen sind.

Manche von ihnen taten das jedoch nicht von Anfang an. So war es auch beim heiligen Johannes Gualbertus.

»Im Jahre 985 zu Florenz geboren, stammte er aus adeligem Geschlecht und war von Jugend an zum Militärdienst bestimmt. Sein Vater war ein Kriegsmann. Er erzog den gar lebhaften Knaben in den schönen Wissenschaften und pflegte in ihm das kriegerische Selbst- und Ehrgefühl; aber von einer Anleitung zu Religiosität und christlicher Tugend wird nichts berichtet.«

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DIE VERGEHEN WERDEN DEM EWIGEN VERGESSEN ÜBERANTWORTET

“Wenn also Gott mit dem Auge der Erbarmung eine Seele anblickt und sich über sie neigt, um ihr zu vergeben, dann werden alle ihre Vergehen ewigem Vergessen überantwortet.”  (Heilige Mechthild von Hackeborn)

Wir können nicht oft genug hören, wie groß die Vergebungsbereitschaft unseres himmlischen Vaters ist, und wir sollten dies tief in unser Herz eindringen lassen. Weil Gott so ist, brauchen wir weder die Hoffnung für uns noch für andere aufgeben. Der Vater sucht die Menschen und läßt nichts unversucht, damit die Seele auf das Werben seiner Liebe eingeht und erwacht. Weiterlesen