“Ist es ferner nicht wahr, daß ihr mich wie herzlich zugeneigte Kinder lieben würdet, wenn ihr wirklich wüßtet, welchen Vater ihr habt?” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio).
Es hängt sehr viel von der wahren Erkenntnis Gottes ab. Aus diesem Grund hat sich unser göttlicher Vater Madre Eugenia gezeigt und sie veranlaßt, das kleine Büchlein zu schreiben, aus dem dieser Text entnommen ist. Erkennen hängt mit Lieben zusammen. Je tiefer ich Gott erkenne, desto mehr liebe ich ihn, weil ich seinem Wesen begegne – und somit begegne ich der Liebe selbst.
Wenn diese Liebe tiefer erkannt wird, in unser Herz einzieht und es verwandelt, dann werden wir unseren Vater selbstverständlich wie herzlich zugeneigte Kinder lieben. Wir erfüllen damit nicht nur den Wunsch unseres Vaters und wachen in unserem ganzen Wesen auf, sondern diese Liebe wird sich auch auf andere Menschen ergießen, die alle gerufen sind, zu wissen, welch wunderbaren Vater wir haben.
Ich denke an die vielen Menschen, die Gott noch nicht kennen und sich nach allen möglichen Lehren ausstrecken, die sie letzten Endes nur verwirren. Aber unser Herr spricht in seinem Büchlein auch die Christen an, die – wenn sie tiefer wüßten, daß Gott an sie denkt und sie unendlich liebt – ihren Christen- und Standespflichten besser nachkommen würden. Als geliebte Kinder des Vaters würde Gott uns den Antrieb schenken, in aktiver Liebe jene zu suchen, welche die Gemeinschaft der Christen noch nicht kennen, und somit auch noch nicht jenen kennen, der sie erschaffen hat und ihr Vater ist.
Mögen wir unseren Vater immer mehr erkennen, wie er wirklich ist!
