DIE PROPHETEN WERDEN NICHT GEHÖRT

463. Kleine Vaterbetrachtung

“In Deiner nie nachlassenden Güte sandtest Du Deine Propheten, um sie zur Umkehr zu bewegen. Wie oft aber hörte Dein Volk nicht auf ihr Wort, sondern verfolgte und tötete Deine Gesandten!” (aus dem Dreifaltigkeitshymnus)

Alles hat unser Vater versucht, um sein Volk auf den Weg des Heils zu führen. Doch die Geschichte Israels ist voll davon, wie es immer wieder abirrte. Wie schwer war es für sie, anders zu sein als die Völker, die sie umgaben! Weiterlesen

DIE ZURÜCKWEISUNG GOTTES

462. Kleine Vaterbetrachtung

Dort [im Gelobten Land] wolltest Du Dein Volk durch Richter leiten. Sie aber wollten Könige wie die anderen Völker. Da hast Du ihnen Könige gegeben, doch oft genug taten diese, was Dir mißfiel.”  (aus dem Dreifaltigkeitshymnus)

Das Drama um das Volk Israel hörte nicht auf. Nach dem Tod Josuas fiel es vom Herrn ab und diente den Baalen (Ri 2,11-12). Sie liefen den Göttern der Völker nach, die rings um sie wohnten. Als Züchtigung überließ der Herr sie dem Raub und der Gewalttat ihrer Feinde (V. 14). In den Kriegen hatten sie kein Glück mehr und gerieten in große Not. Weiterlesen

DER WEG DURCH DIE WÜSTE

461. Kleine Vaterbetrachtung

“Immer wieder lehnte Dein Volk sich gegen Dich auf und mißachtete Deine Gebote. So mußte es vierzig Jahre durch die Wüste ziehen, bis Du es durch deinen Knecht Josua in das Gelobte Land geführt hast.” (aus dem Dreifaltigkeitshymnus)

Auch als der Bund zwischen unserem Vater und seinem Volk geschlossen war, war es noch nicht gegeben, daß Israel nun alle Verwirrung hinter sich gelassen und im Vertrauen auf Gott den geraden Weg eingeschlagen hätte, um sich von Gott in das Gelobte Land führen zu lassen. Weiterlesen

DER BUND MIT UNSEREM VATER

460. Kleine Vaterbetrachtung

“Du hast Dein Volk mit starker Hand befreit und in die Wüste geführt. Dort hast Du die Gebote offenbart, die in den Herzen der Völker verdunkelt waren.”  (aus dem Dreifaltigkeitshymnus)

Die Dunkelheit, in welche die Menschen nach dem Sündenfall geraten waren, machte es nötig, daß unser Vater sein Volk absonderte, um es unterweisen zu können in den Wegen zum wahren Leben. Die im Herzen des Menschen eingeschriebenen Gebote reichten nicht mehr aus, um die Menschen zu erleuchten. Sie waren in Vergessenheit geraten und die Menschen lebten stets in der Gefahr, ihren Irrtümern und Leidenschaften zu erliegen und von den Mächten der Finsternis getäuscht zu werden. Statt den Schöpfer beteten sie das Geschöpf an, machten sich eigene Götter, fielen vor ihnen nieder und lebten in Unwissenheit. Weiterlesen

UNSER VATER KOMMT SEINEM VOLK ZU HILFE

459. Kleine Vaterbetrachtung

“Du hast Israel geschaffen, ein Volk, das Deinen Namen trägt, und das Du Deinen Erstgeborenen nanntest. In Ägypten ließest Du es zu einem großen Volk heranwachsen, bis es unter der Unterdrückung des Pharaos zu Dir schrie.”  (aus dem Dreifaltigkeitshymnus)

Aus Abraham – »dem Einen«, den unser Vater inmitten der Verwirrung der Völker fand, wurde ein ganzes Volk. Es sollte vorbereitet werden, daß aus ihm durch die gütige Vorsehung unseres Vaters »der Eine« kommen konnte, Jesus Christus, der Erlöser der Menschheit und das Haupt der einen Kirche: “Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand. Er ist das Haupt, der Leib aber ist die Kirche” (Kol 1,17-18a). Weiterlesen

UNSER VATER GIBT DEN MENSCHEN NICHT AUF

458. Kleine Vaterbetrachtung

“Noah hast Du vor der Sintflut gerettet und Lot vor dem Verderben der sündigen Stadt. In Abraham hast Du alle Völker gesegnet.”  (Dreifaltigkeitshymnus)

Inmitten des immer schlimmer werdenden Chaos unter den Menschen fand unser Vater immer einen, den er in besonderer Weise an sich ziehen konnte, um ihm seine Gunst zu erweisen und ihn vom allgemeinen Verderben zu retten. Weiterlesen

DU HAST DEN MENSCHEN GESUCHT

457. Kleine Vaterbetrachtung

“Du, Herr, hast den Menschen gesucht. Schon im Paradies riefest Du: »Adam, wo bist Du?«” (aus dem Dreifaltigkeitshymnus)

Das war die Antwort unseres Vaters auf den schmerzhaften Verlust des Paradieses von uns Menschen. Es hatte zur Konsequenz, daß die Sünde sich nun ausbreitete und all die entstehenden Völker fortan unter dem Schatten der Erbsünde ihr Leben zu führen hatten, bis auf die Jungfrau Maria, die Du davon freihieltest, um durch sie den Erlöser zur Welt zu bringen. Weiterlesen