Keine Heuchelei!

Lk 12,1–7

In jener Zeit strömten Tausende von Menschen zusammen, sodaß es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus wandte sich zuerst an seine Jünger und sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden. Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können. Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten. Verkauft man nicht fünf Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch vergißt Gott nicht einen von ihnen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.

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IM GLAUBEN WIDERSTEHEN

“Laß dich nie von den Machenschaften der Dämonen einschüchtern!” (Inneres Wort)

Wir können und sollen diese gottwidrige Dimension nicht aus unserem geistlichen Weg ausblenden. Es ist wahr, wenn die Heilige Therese von Lisieux von den »feigen Dämonen« spricht, die uns nichts antun können, wenn wir im Stand der Gnade leben. Auch der Herr hat seinen Aposteln Macht über die Dämonen gegeben (Mk 3,15). Doch die Worte des Heiligen Petrus mahnen uns: “Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann” (1 Petr 5,8).

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