EIN RAT DES HEILIGEN PAULUS

“Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis.” (Röm 12,12)

Mit dieser Mahnung richtet sich der heilige Paulus an die Gemeinde in Rom, um sie im Geist des Herrn zu stärken. Immer sollen wir die Hoffnung aufrechterhalten, denn die Hoffnung ist eine der drei göttlichen Tugenden und darf nicht mit weltlichem Optimismus verwechselt werden, der verfliegt. Die Hoffnung verbindet uns zutiefst mit unserem himmlischen Vater. Sie ist immer auf Gott gerichtet, denn er ist unsere Hoffnung.

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DER UMGANG MIT VERLEUMDUNG

“Die schweigende Verachtung, mit der man Verleumdung oder Unbill begegnet, ist gewöhnlich ein heilsameres Gegenmittel als Empfindlichkeit, Zwist oder Rache.” (Franz von Sales)

Es ist ein großes Übel, wenn Menschen schlecht übereinander reden. Es kann so weit kommen, daß empfindsamere Seelen so sehr darunter leiden, daß ihr Leben wie zerstört wirkt. In der heutigen Zeit mit den modernen Kommunikationsmitteln steigert sich das noch, sodaß Verleumdungen zu einer wahren Plage werden können.

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DIE VERHERRLICHUNG GOTTES DURCH DIE VERKÜNDIGUNG  

“Wie sehr wünsche ich, daß die Menschen auf meinen Sohn hören und so den Vater im Himmel verherrlichen.” (Inneres Wort)

Wir sind auf der Erde, um unserem Vater zu dienen und ihn durch ein Leben in der Nachfolge seines Sohnes zu verherrlichen. Damit sich diese tiefste Bedeutung der menschlichen Existenz verwirklichen kann, braucht es eine vollmächtige Verkündigung des Evangeliums. Wie sollen sonst die Menschen in ihrem irdischen Leben zum himmlischen Vater gelangen, wenn nicht durch den, der “der Weg, die Wahrheit und das Leben ist” (Joh 14,6)?

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