Zur Erinnerung: Die »Drei Minuten für Gott Vater« stehen während der Fastenzeit im Zusammenhang mit meinen täglichen Auslegungen (https://t.me/Ansprachen) und sind manchmal nur auf diesem Hintergrund verständlich. Nicht selten sind es eher persönliche Gespräche mit dem Vater über das, was in der Ansprache niedergelegt wurde.
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DAS WASSER DES HEILS
Lieber Vater, wie zart hat Dein Sohn die Frau am Jakobsbrunnen zur Erkenntnis der Wahrheit geführt, sodaß sie ihn als den Messias erkannte und zur Zeugin für viele andere Samariter wurde (Joh 4,6–42).
So machst Du es oft: Einer öffnet das Herz, erkennt Dich in dem Licht, das Du schenkst, und gibt es an andere Menschen weiter. Auch sie sollen wissen: Da ist der, auf den jene Menschen warten, die in der Wahrheit leben wollen.
WAHRE SPEISE FÜR DIE SEELE
Lieber Vater, heute kommen wir wieder indirekt mit jenen Kräften in Berührung, die sich in der Rebellion gegen Dich befinden. Dir sei Dank, daß Dein Sohn die Menschen von ihnen befreit hat. Doch wir warten noch auf die Zeit, in der Licht und Finsternis für immer getrennt sind und wir in der Ewigkeit nie mehr bedrängt werden können.
DIE GOTTESFURCHT ALS EIN GROSSES GLÜCK
Wenn die Gottesfurcht, lieber himmlischer Vater, in und unter den Menschen leben würde, dann sähe es auf dieser Erde anders aus! Jeder würde zuerst darüber nachdenken, ob das, was er tut, mit dem übereinstimmt, was Du von ihm möchtest. Allein das wäre schon wunderbar! Er würde sich auch hüten, seinem Nächsten Schaden zuzufügen, der wie er dazu berufen ist, als Kind Gottes sein Leben zu führen. Alle Deine Gebote wären ihm gegenwärtig ebenso wie die Worte, die uns der Herr und seine Apostel und im weiteren Verlauf die Kirche als Lehrerin der Völker überliefert haben. Es wäre wirklich anders auf der Erde und das Reich Gottes könnte sich ausbreiten. Die Mächtigen und Verantwortlichen wären besonders wachsam. Sie würden immer Deinen Rat suchen und den Rat jener, die Dich fürchten und lieben.
DER HERR VERGIBT GERNE
Wie sehr, lieber Vater, nimmst Du durch die Vergebung in Deinem Sohn, Lasten von den Schultern der Völker oder auch von jedem einzelnen Menschen, wenn er nur zu Dir kommt!
Wie schwer beladen sind manche Menschen! Sie können sich kaum frei bewegen. Wie tief dringt unvergebene Schuld in das Sein des Menschen ein und beugt ihn, ja will ihn für immer versklaven! Selbst wenn er es nicht merkt oder es nicht wahrhaben will, ist dennoch sein Blick nicht mehr frei. Er verbirgt sich vor Dir, wie die ersten Menschen sich vor Dir verbargen, nachdem sie gesündigt hatten (vgl. Gen 3,8).
EIN REINES HERZ FÜR DAS HEER DES LAMMES
Mit einem gereinigten Herzen, lieber Vater, können wir es noch mehr wagen, das Große anzugehen, ohne dabei das Kleine zu vernachlässigen. Hat nicht der Heilige Paulus vor den Großen dieser Welt das gute Zeugnis abgelegt (vgl. Apg 26)? Haben nicht Elija und Johannes der Täufer vor den Königen unerschrocken das Unrecht beim Namen genannt (1 Kön 18,18 und Mt 14,3–4)? Haben nicht die Apostel Deines geliebten Sohnes freimütig vor dem Hohen Rat Zeugnis abgelegt (Apg 4,1–20)? Wer hat sie dazu befähigt, wenn nicht Du! Du hast ihnen den Geist der Stärke geschenkt. Und diesen Geist, geliebter Vater, brauchen wir, um den Machenschaften der bösen Geister zu widerstehen und auch jenen, die mit diesen Geistern wissend oder unwissend zusammenwirken! Weiterlesen
DEIN SIEGEL AUF MEINEM HERZEN
Geliebter Vater, wir machen uns auf den Weg zu einem reinen Herzen, das Du uns schenken willst, um das aber auch wir uns zu bemühen haben. Nichts anderes wünschen wir, als daß wir im Heiligen Geist versiegelt sind, denn durch Deinen Sohn haben wir das Wort der Wahrheit, das Evangelium von unserer Rettung gehört. Durch ihn haben wir das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als wir den Glauben annahmen (vgl. Eph 1,13)
