Eine Armut, die andere reich macht.
So könnte man das Geschehen an Weihnachten beschreiben.
Gott scheut nicht, sich für die Menschen klein zu machen und sich in Jesus eine Zeit unter die Engel zu stellen, um die Menschen zu erhöhen! Ein kleines Kind in einer Krippe, weit ab von allem repräsentativen Reichtum, eine Grotte, die als Geburtshaus dient, die einfachen Hirten. All das spricht von einer Armut, die jedoch voller Würde ist, denn es ist eine freiwillige Armut. Gott wollte in dieser Armut zu uns kommen und uns den wahren Reichtum zeigen, nämlich seine Liebe!


Wenn wir Maria als eine geistliche Lehrerin, als eine geistliche Mutter und Ratgeberin betrachten, ist es wichtig, mit ihr in eine personale Beziehung einzutreten. Eine nur entfernte Wahrnehmung ihrer Tugenden und deren Nachahmung wäre schon sehr hilfreich für unseren Weg der Nachfolge Christi, aber es würde nicht diese Wärme und Nähe eintreten, welche aus der personalen Beziehung zur Gottesmutter erwächst. Diese Türe zu ihr steht uns weit offen. Für Katholiken ist es meistens selbstverständlich, zu ihr zu kommen, um Hilfe in den verschiedenen Lebenssituationen zu finden; das Vertrauen in sie ist oft sehr groß und viele wissen von Gebetserhörungen zu berichten.