“Ich kann euch nicht noch mehr von diesem Abgrund sagen, denn wenn ich die Fülle meiner Liebe offenbaren würde, die ich zu euch habe, würdet ihr vor dem größten aller Geheimnisse stehen.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)
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Christkönigssonntag – “Das Reich Christi”
Lk 23,35b–43
In jener Zeit verlachten die führenden Männer des Volkes Jesus und sagten: Andere hat er gerettet, nun soll er sich selbst retten, wenn er der Christus Gottes ist, der Erwählte. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich selbst! Über ihm war eine Aufschrift angebracht: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Christus? Dann rette dich selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst! Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
WACHSAM DIE GNADEN DES VATERS NUTZEN
“Ich biete euch immer wieder neue Gnaden an und erinnere euch an jene, die ihr vorübergehen laßt, ohne daß ihr diese für eure Seele nutzen würdet.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio) Weiterlesen
DIE BOTSCHAFT MIT AUFMERKSAMKEIT UND LIEBE LESEN
“Zu gegebener Zeit aber, in welcher die Menschen, meine Kinder, diese Botschaft mit Aufmerksamkeit und Liebe lesen, werden sie das herausfinden, was ich ihnen sagen will.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)
Ist jetzt wohl die von unserem Vater angesprochene “gegebene Zeit” gekommen? Ist bei manchen Menschen die Eisschicht um das Herz schon so geschmolzen, daß sie die Liebe des Vaters tiefer verstehen und damit erkennen können, was er ihnen vermitteln möchte? Vielleicht ist es so.
Dazu gehört jedoch, daß wir seine Botschaft mit Aufmerksamkeit und Liebe lesen. In ihr teilt sich unser Vater auf eine sehr verständliche und familiäre Weise mit.
Die Tugend der Tapferkeit (Teil II)
Die Tapferkeit, die als Kardinaltugend gilt, gehört zur geistigen Grundausstattung eines jeden Soldaten. Wenn er sich diese Tugend nicht aneignet, kann man ihn bei schweren Kämpfen nicht einsetzen. Die Angst würde ihn so sehr erfassen, daß er eine Gefährdung für alle Kameraden darstellen würde. Das sehen wir leicht ein, wenn wir an ein reales Kriegsgeschehen denken.
Der reale Krieg ist auch ein Abbild des geistigen Krieges, in dem wir uns befinden. Der Heilige Paulus macht uns im Epheserbrief nachhaltig darauf aufmerksam: “Wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geister in den himmlischen Bereichen.” (Eph 6,12)
Dieser Krieg, in dem wir uns befinden, ist auf vielen Ebenen zu führen, und der Herr erläßt ihn uns auch nicht. Jeder hat auf seine Weise und in seinen jeweiligen Lebensumständen die Tugend der Tapferkeit nötig und muß lernen, alle Feigheit zu überwinden und die Ängstlichkeit so zu zügeln, daß sie ihn nicht daran hindert, das zu tun, was der Herr von ihm möchte.
DIE GRENZENLOSIGKEIT DER LIEBE GOTTES
“Habt ihr den unendlichen Ozean meiner Barmherzigkeit betrachtet? Kommt her, schaut und versenkt euch in die Grenzenlosigkeit meiner Liebe!” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)
Die Tugend der Tapferkeit (Teil 1)
In den letzten Tagen wurden uns mit den Lesungen aus dem 2. Buch der Makkabäer (Kap. 6–7) sehr beeindruckende Beispiele von Glauben, Treue und Tapferkeit vor Augen gestellt. Deshalb habe ich mich entschlossen, einen kleinen Exkurs über die Tapferkeit, eine der Kardinaltugenden, einzufügen. In diesen Zeiten der Verwirrung ist es besonders wichtig, diese Tugend anzustreben und zu praktizieren, um den Versuchungen verschiedenster Art widerstehen zu können. Orientieren wir uns an den Personen, die uns in den Lesungen der vergangenen Tage entgegengekommen sind und uns gezeigt haben, daß Gehorsam und Treue gegenüber Gott höher stehen als alle irdischen Werte und daß es mit der Hilfe Gottes sogar möglich ist, die Angst zu überwinden.
