Mein göttlicher Freund kommt nicht erst dann zu mir, wenn ich mein Haus schon tadellos aufgeräumt habe. Nein, er hilft mir dabei, wenn ich ihn darum bitte. Er ist sich nicht zu schade, mir noch verschmutzte Ecken zu zeigen, die ich selbst gar nicht entdecken würde, und selbst Hand anzulegen – übrigens immer mit einer entwaffnenden Liebenswürdigkeit und mit großer Ausdauer. Er will ja immer bleiben und meine Seele für die Ewigkeit bereiten. Dort wird sie dann in der Liebe Gottes feststehen und niemals mehr abgleiten. Weiterlesen
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HÖRE, MEIN VOLK!
354. Kleine Vaterbetrachtung
“Höre, mein Volk, ich will dich mahnen! Israel, wolltest du doch auf mich hören! Für dich gibt es keinen anderen Gott. Du sollst keinen fremden Gott anbeten.” (Ps 81,9-10)
Es ist ein Wort, das der Vater uns heute nicht weniger ans Herz legt als seinerzeit dem Volk Israel. Im Hören auf den Vater kann unser Leben sehr einfach durch seinen Geist geformt werden, denn der Herr will in die Einheit des Herzens mit uns eintreten. Die Voraussetzung dafür ist aber das Hören auf ihn. Weiterlesen
FÜRCHTE DICH NICHT VOR STERBLICHEN MENSCHEN
353. Kleine Vaterbetrachtung
“Ich bin es, ja ich, der euch tröstet. Wer bist du, daß du dich fürchtest vor sterblichen Menschen, vor Menschen, die dahinschwinden wie Gras?” (Jes 51,12)
Unser Vater lädt uns ein, uns ganz auf ihn auszurichten und immer von Neuem uns seiner Gegenwart bewußt zu werden. Unsere Vergeßlichkeit ist es, die dazu führt, in bestimmten Lebenssituationen nicht an ihn zu denken. So geschieht es, daß wir uns von der jeweiligen Situation leicht bestimmen lassen, sie sogar über uns herrschen kann. Weiterlesen
Mein göttlicher Freund (Teil 1)
Nach meinen pfingstlichen Betrachtungen habe ich in einer weiteren Meditation über meinen »göttlichen Freund« noch einmal manche Aspekte zusammengefaßt. Diese Betrachtung erscheint auch als Video auf meinem YouTube Kanal. In meinen täglichen Ansprachen ist sie auf drei Tage aufgeteilt. Weiterlesen
DIE BEACHTUNG DES GESETZES
352. Kleine Vaterbetrachtung
“Ich möchte, daß sie durch die Beachtung meines Gesetzes ein Leben in Freude führen können.” (Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)
Deinen Willen zu tun, macht mir Freude. “Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten” (Joh 14,21), “dein Gesetz habe ich lieb” (Ps 119,163) und viele weitere Worte finden wir in der Heiligen Schrift, in denen Menschen zum Ausdruck bringen, wie wichtig ihnen das Gesetz des Herrn ist. Und: “Seine Gebote sind nicht schwer” (1 Joh 5,3), sagt uns der Apostel Johannes. Weiterlesen
Die Gaben des Heiligen Geistes (7/7): DIE GABE DER WEISHEIT
Während die Gabe des Verstandes in die Geheimnisse Gottes eindringt, schenkt uns die Gabe der Weisheit ein “köstliches Erkennen” Gottes! “Kostet und seht, wie gut der Herr ist!”, ruft der Psalmist aus (Ps 34,9). Zuerst lädt er uns ein zu kosten, und dann erst zu sehen! Weiterlesen
Die Gaben des Heiligen Geistes (6/7): DIE GABE DES VERSTANDES
“Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes.” (1 Kor 2,10b)
Während wir mithilfe der göttlichen Gabe der Wissenschaft den Verlockungen der Geschöpfe entrinnen können, indem wir durch einen inneren Blick die Nichtigkeit der Schöpfung in sich selbst (aus dem Nichts geschaffen) zu erkennen vermögen und verstehen, daß alles Leben und alle Schönheit von Gott kommen, hilft uns die Gabe des Verstandes, in das Geheimnis Gottes mit dem Licht des Heiligen Geistes selbst tiefer einzudringen. Weiterlesen
