Liebstes Kind,
eigentlich können wir nur noch jauchzen vor Freude,
besonders dann, wenn wir auf Deine unvergleichliche Mutter
und den Heiligen Joseph schauen.
Liebstes Kind,
eigentlich können wir nur noch jauchzen vor Freude,
besonders dann, wenn wir auf Deine unvergleichliche Mutter
und den Heiligen Joseph schauen.
Einfache Menschen hast Du Dir ausgesucht.
Es waren Hirten (vgl. Lk 2,8–20).
Du, liebes Kind, liebst die Einfachheit.
So kannst Du leichter zu den Herzen der Menschen gelangen.
Und Du machst uns auch zu einfachen Menschen.
Wir brauchen ja nicht gleich alles zu wissen.
Es ist besser, wir lassen Deine Liebe in uns brennen
und eilen wie die Hirten, die Kunde zu bringen.
“Engel auf den Feldern singen, stimmen an ein himmlisch Lied …”
Du bist nicht nur die Freude Israels,
die Freude aller Menschen.
Du bist auch die Freude der Engel,
unserer himmlischen Freunde.
Jetzt bist Du da, Du göttliches Kind!
Was hat Dich bewogen, zu uns zu kommen, in eine feindselige Welt?
Es kann nur Deine unbegreifliche Liebe zu unserem himmlischen Vater sein,
seine und Deine Liebe zu uns Menschen.
Wer kann das begreifen?
Ein Kind wird uns geboren, und man nennt ihn: »Starker Gott« (vgl. Jes 9,5).
In ihm werden sich segnen alle Völker der Erde (vgl. Gen 22,18).
Eigentlich warten alle Menschen auf ihn – auch wenn sie es nicht wissen,
denn wir sind auf ihn hin geschaffen (vgl. Kol 1,16b).
Mit dem Kind kommt eine neue Zeit, die Stunde der Gnade.
Alle sind gerufen, alle eingeladen, sie zu empfangen.
Gott macht es uns leicht, zu ihm zu kommen.
Die Zärtlichkeit des Kindes verkündet: »Habt keine Angst, ich bin da!«
Was will uns der Herr damit sagen, daß er nicht in einem Königspalast, umgeben von irdischem Reichtum, sondern in einer armseligen Grotte in Bethlehem geboren wurde?
Erinnern wir uns an das Wort Jesu: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt” (Joh 18,36c)!
Die Ersten, welche die frohe Botschaft der Engel vernahmen, waren einfache Hirten (vgl. Lk 2,8–14).
Ja, dieses Reich unterscheidet sich von all den anderen Reichen dieser Welt, die der Satan Jesus in der Wüste angeboten hat (vgl. Mt 4,8–9).
Keiner ist von diesem Reich ausgeschlossen. Es genügt, die Botschaft des Glaubens anzunehmen.