“Engel auf den Feldern singen, stimmen an ein himmlisch Lied …”
Du bist nicht nur die Freude Israels,
die Freude aller Menschen.
Du bist auch die Freude der Engel,
unserer himmlischen Freunde.
“Engel auf den Feldern singen, stimmen an ein himmlisch Lied …”
Du bist nicht nur die Freude Israels,
die Freude aller Menschen.
Du bist auch die Freude der Engel,
unserer himmlischen Freunde.
Jetzt bist Du da, Du göttliches Kind!
Was hat Dich bewogen, zu uns zu kommen, in eine feindselige Welt?
Es kann nur Deine unbegreifliche Liebe zu unserem himmlischen Vater sein,
seine und Deine Liebe zu uns Menschen.
Wer kann das begreifen?
Ein Kind wird uns geboren, und man nennt ihn: »Starker Gott« (vgl. Jes 9,5).
In ihm werden sich segnen alle Völker der Erde (vgl. Gen 22,18).
Eigentlich warten alle Menschen auf ihn – auch wenn sie es nicht wissen,
denn wir sind auf ihn hin geschaffen (vgl. Kol 1,16b).
Mit dem Kind kommt eine neue Zeit, die Stunde der Gnade.
Alle sind gerufen, alle eingeladen, sie zu empfangen.
Gott macht es uns leicht, zu ihm zu kommen.
Die Zärtlichkeit des Kindes verkündet: »Habt keine Angst, ich bin da!«
Was will uns der Herr damit sagen, daß er nicht in einem Königspalast, umgeben von irdischem Reichtum, sondern in einer armseligen Grotte in Bethlehem geboren wurde?
Erinnern wir uns an das Wort Jesu: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt” (Joh 18,36c)!
Die Ersten, welche die frohe Botschaft der Engel vernahmen, waren einfache Hirten (vgl. Lk 2,8–14).
Ja, dieses Reich unterscheidet sich von all den anderen Reichen dieser Welt, die der Satan Jesus in der Wüste angeboten hat (vgl. Mt 4,8–9).
Keiner ist von diesem Reich ausgeschlossen. Es genügt, die Botschaft des Glaubens anzunehmen.
In den ersten drei Adventswochen haben wir uns aus drei verschiedenen Perspektiven auf das Kommen des Herrn vorbereitet.
Bevor wir uns ab morgen in die letzte Phase vor dem so zärtlichen Fest der Geburt Jesu begeben, möchte ich noch auf weitere Zeichen vor dem Kommen des Herrn am Ende der Zeiten aufmerksam machen. Gestern sprachen wir von der schmerzhaften Apostasie, die dem Kommen Jesu vorausgeht. Heute wird das Auftreten falscher Propheten Thema sein. Hören wir zunächst, was der Herr selbst seinen Jüngern darüber sagt:
“Als Jesus auf dem Ölberg saß, wandten sich die Jünger, die mit ihm allein waren, an ihn und fragten: Sag uns, wann wird das geschehen und was ist das Zeichen für deine Ankunft und das Ende der Welt? Jesus antwortete und sagte zu ihnen: Gebt Acht, daß euch niemand irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin der Christus! und sie werden viele irreführen.” (Mt 24,3–5)
Was ist ein falscher Prophet?