“Das Pferd macht den Mist im Stall, und obgleich der Mist einen Unflat und Stank an sich hat, so zieht dasselbe Pferd doch den Mist mit großer Mühe auf das Feld, und daraus wächst sodann schöner Weizen und der edle, süße Wein, der niemals wüchse, wäre der Mist nicht da. Also trage deinen Mist – das sind deine Gebrechen, die du nicht abtun, ablegen noch überwinden kannst – mit Mühe und mit Fleiß auf den Acker des liebreichen Willens Gottes in rechter Gelassenheit deiner selbst. Es wächst ohne allen Zweifel in einer demütigen Gelassenheit köstliche, wohlschmeckende Frucht daraus. ” (Johannes Tauler) Weiterlesen
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DIE GRÖSSTE SICHERHEIT
“Die größte Sicherheit, die wir in diesem Leben haben können, besteht in der reinen und unwiderruflichen Hingabe unseres ganzen Wesens in die Hände Gottes und in dem unerschütterlichen Entschluß, niemals – wofür auch immer – freiwillig irgendeine große oder kleine Sünde zu begehen. Wir sind nicht sicherer, wenn wir die Liebe Gottes fühlen, als wenn wir sie nicht fühlen. Die große Sicherheit ist nur in dem vorher Gesagten gegeben.” (Aus einem Brief des heiligen Franz von Sales an die heilige Johanna Franziska von Chantal). Weiterlesen
DEN VATER TRÖSTEN UND LIEBEN
“Nimm dir eine halbe Stunde am Tag, um mich zu trösten und zu lieben!” (aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio).
Das ist eine Bitte unseres Vaters an Madre Eugenia. Sie fügt jedoch hinzu, daß er dies von all seinen Kindern wünscht.
UNSER VATER KANN WIEDERGUTMACHEN, WAS WIR GEFEHLT HABEN
“Wenn du bei der Beichte klar deine Fehler, deine Unterlassungen und deine Mangelhaftigkeit gezeigt hast, dann machst du mich glücklich, als hättest du mir einen Schatz anvertraut. Sobald sich eine Seele öffnet, bemächtigt sich mein Geist ihrer, ohne Aufsehen zu erregen, aber siegreich. Und was kann ich nicht wieder gutmachen, wenn man mich walten läßt. Dann freue ich mich, deine Seele nach meinem Empfinden und Gefallen auszuschmücken.” (Worte Jesu an die Mystikerin Louisa Jaques).
GOTT HAT EINEN BESSEREN PLAN
“Der einzige Grund, sich davor zu fürchten, Gott das eigene Leben zu geben, ist, wenn man glaubt, man habe einen besseren Plan.” (Esther Maria Magnis)
Eigentlich ist es sowohl gegen den Glauben als auch gegen die Vernunft gerichtet, wenn man sich nicht ganz dem schenkt, der uns ins Leben gerufen und erlöst hat. Wer Gott in seiner Güte und unendlichen Liebenswürdigkeit begegnet, sollte aus Liebe und Überzeugung gerne und mit großem Vertrauen in das offene Herz Gottes einkehren.
DIE UNENDLICHE GÜTE GOTTES
“Alle sollen meine unendliche Güte erkennen, eine Güte, die ich allen entgegenbringe, doch hauptsächlich den Sündern, den Kranken, den Sterbenden und all jenen, die leiden.” (aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio).
DER HEILIGE GEIST IM INNEREN
“Das Wirken der dritten Person meiner Gottheit vollzieht sich lautlos, und oft bemerkt es der Mensch auch gar nicht.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)
