“Ihr müßt zuerst lernen, mich besser zu kennen und mich so zu lieben, wie ich es wünsche, das heißt nicht nur als Vater, sondern auch als euren Freund und Vertrauten.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio).
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DAS SCHÖNSTE LIEGT VOR UNS
“Schön ist, was wir sehen, schöner, was wir erkennen, weitaus am schönsten aber ist, was wir nicht fassen können.” (Nicolaus Stenonis)
So können wir auch diese Welt betrachten wie dieser große dänische Gelehrte Nicolaus Stenonis, der aufgrund seiner Überzeugungen in die katholische Kirche eintrat und sogar das Amt eines Bischofs bekleidete.
DIE GEDULDIGE FÜHRUNG GOTTES
“Immer soll meine Führung alles in der Weisheit ordnen.” (Inneres Wort)
Unser göttlicher Vater schenkt uns durch seine Gebote und die heiligen Worte, sowie durch die Lebensumstände, in die er uns hineingestellt hat, nicht nur eine allgemeine Wegweisung für unser Leben. Gott möchte auch die unmittelbare Führung in unserem Leben übernehmen. Das wird leicht verständlich, wenn wir uns vergegenwärtigen, daß der Vater unser Leben in seiner Ganzheit vor Augen hat und ihm von Beginn an einen Sinn und eine Aufgabe gegeben hat. Im Epheserbrief heißt es: “Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat” (Eph 2,10).
IM GLAUBEN WIDERSTEHEN
“Laß dich nie von den Machenschaften der Dämonen einschüchtern!” (Inneres Wort)
Wir können und sollen diese gottwidrige Dimension nicht aus unserem geistlichen Weg ausblenden. Es ist wahr, wenn die Heilige Therese von Lisieux von den »feigen Dämonen« spricht, die uns nichts antun können, wenn wir im Stand der Gnade leben. Auch der Herr hat seinen Aposteln Macht über die Dämonen gegeben (Mk 3,15). Doch die Worte des Heiligen Petrus mahnen uns: “Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann” (1 Petr 5,8).
HEILBRINGENDE KÄMPFE
“Jeden Kampf, den du annimmst und den wir siegreich führen und beenden, wirkt am Heil der Menschen mit.” (Inneres Wort)
Wenn wir diesen Satz an uns heranlassen, kann sich vieles verändern. Natürlich sind innere Kämpfe lästig, und das bleiben sie auch bis zum Ende. Wer liebt es schon, wenn das Fleisch gegen den Geist rebelliert? Und wer sehnt sich nicht danach, daß dies in der Ewigkeit einmal aufhört?
DER WAHRE FRIEDENSFÜRST
“Er verkündet für die Völker den Frieden; seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Euphrat bis an die Enden der Erde.” (Sach 9,10b)
Es ist der wahre Friede, der mit dem “Sohn des Höchsten” (Lk 1,32) zu uns gekommen ist und alle Völker in diesen Frieden ruft. Unser himmlischer Vater betont, daß der Friede dann kommt, wenn die Menschen ihn erkennen, verehren und lieben. Der innere und äußere Friede kann nur entstehen, wenn wir Menschen in Übereinstimmung mit den Weisungen Gottes leben.
BEHUTSAMES REDEN
“Ist einer im Reden behutsam, so wird er milde, sanft und bescheiden. Wenn er nämlich seine Zunge beherrscht und nicht redet, bevor er seine Worte geprüft, abgewogen und überlegt hat – ob dies zu sagen, ob es diesem Menschen gegenüber zu sagen sei –, so übt er in der Tat Bescheidenheit, Sanftmut und Geduld.” (Heiliger Ambrosius von Mailand)
