“Herr, mein Gott, Dir soll mein Herz gehören, Dir allein. Du bist mein Friede und mein Leben, Du mein Heil. Nur Dich will ich noch suchen, von Dir allein ergriffen und Dir unwiderruflich zu eigen sein.” (Heiliger Petrus Claver)
Dies ist das Hingabegebet des großen Heiligen, der in unerschütterlicher Treue sowohl den Seelen als auch den unvorstellbaren leiblichen Leiden afrikanischer Sklaven gedient hat.[1] Erfüllt von tiefer Frömmigkeit, konnte er seinen heroischen Dienst bis zum Ende seines fruchtbaren Lebens ausführen.
Durch dieses Gebet können wir ein wenig verstehen, wie sehr sein Herz auf unseren Vater ausgerichtet war. Wenn unser Herz Gott gehört, dann verlangen wir nichts anderes mehr, als den Willen Gottes zu tun – und ihn ganz zu tun. Unser Vater hat das Herz des Heiligen Petrus Claver an sich gezogen und ihn ganz mit sich erfüllt, so wie er es erbeten hat. Er gab Gott sozusagen freie und liebende Verfügung über sein Leben, denn Er war sein Friede und sein Heil. Ihn hat er gesucht und sich von Ihm ergreifen lassen.
