DIE ANTWORT MARIENS

“Mir geschehe, wie Du es gesagt hast.”  (Lk 1,38b)

Diese Betrachtung lege ich am 15. August nieder. Da will und kann ich nicht an der lieben Gottesmutter Maria vorbeigehen, ohne an sie zu denken und ein paar Worte über sie zu schreiben.

Wie wird unser himmlischer Vater voller Liebe auf jene geschaut haben, die von ihm erwählt wurde die Mutter seines Sohnes zu werden? Eine heilige und reine Jungfrau! Wie wir durch die Lehre der Kirche wissen, war sie von der Erbschuld befreit (Unbefleckte Empfängnis), also der Frau im Paradies ähnlich, die wir als Eva kennen.

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HEILSAME EINSICHT

“Der Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht. Heilsame Einsicht gibt sie denen, die sie üben.”  (Ps 111,10)

Wir verstehen die Gabe der Gottesfurcht als die erste der sieben Gaben des Heiligen Geistes. Wenn wir sie praktizieren, bekommt unser Leben eine klare und unmißverständliche Ausrichtung. Wir prüfen unser Tun vor dem Angesicht Gottes, ob es unseren himmlischen Vater nicht beleidigen könnte. Das bringt eine sehr große Wende im Leben mit sich, und so kann sich die heilsame Wirkung des Heiligen Geistes in unserer Seele lichtvoll entfalten. Anfangs mag diese Gabe mehr von heiliger Furcht begleitet sein, nicht das Geringste zu tun, was Gott mißfallen könnte.  Auch die Erinnerung daran, welche Folgen es haben kann, wenn wir vom Weg abweichen, ist sehr lebendig!

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