“Ist einer im Reden behutsam, so wird er milde, sanft und bescheiden. Wenn er nämlich seine Zunge beherrscht und nicht redet, bevor er seine Worte geprüft, abgewogen und überlegt hat – ob dies zu sagen, ob es diesem Menschen gegenüber zu sagen sei –, so übt er in der Tat Bescheidenheit, Sanftmut und Geduld.” (Heiliger Ambrosius von Mailand)
Showing all posts in Kleine Vater-Betrachtung
IM WEINBERG DES HERRN ARBEITEN
“Gott geht dann in das Haus ein, wenn die Seele nicht nur in seiner Liebe meditiert, sondern Tag und Nacht auch darin arbeitet.” (Heilige Birgitta von Schweden)
Es gilt, Gottes Liebe nicht nur anzuschauen, zu bewundern und zu preisen, sondern auch tagtäglich in ihr die Werke der Liebe zu tun.
EIN DÜRFTIGES ERGEBNIS
“Meine lieben Kinder, schon seit zwanzig Jahrhunderten überhäufe ich euch mit diesen guten Dingen und mit besonderen Gnaden, und das Ergebnis ist sehr dürftig!” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio).
Weiterlesen
GÖTTLICHE WONNE
“Welchen Nutzen und welche göttliche Wonne die Einsamkeit und das Schweigen der Einöde denen bereiten, die sie lieben, das wissen allein die, welche es erfahren haben.” (Heiliger Bruno, der Karthäuser)
Wenn dieses Wort gewiß zunächst jenen gilt, die dem Ruf in die Einsamkeit folgen, um dort dem Herrn zu dienen und in seiner Nähe zu verweilen, so ist es doch auch ein Wort, welches in anderen Lebensumständen adaptiert werden kann.
RECHTE ÜBER DAS HERZ GOTTES
“Dein großes Vertrauen in mich zwingt mich, dir ständig Gnaden zu gewähren. Du hast große und unbegreifliche Rechte über Mein Herz, denn du bist eine Tochter des vollkommenen Vertrauens.” (Worte Jesu an Sr. Faustina Kowalska)
DAS LICHT EINER KERZE
“Die ganze Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzelnen Kerze nicht löschen.” (Hl. Franz von Assisi)
“Ihr seid das Licht der Welt” (Mt 5,13), sagt Jesus zu seinen Jüngern. Dem geht sein Zeugnis über sich selbst voraus: “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben” (Joh 8,12).
IMMER DIE FREUDE BEWAHREN
“Der Teufel freut sich vor allem, wenn es ihm gelingt, dem Herzen des Dieners Gottes die Freude zu entreißen.” (Hl. Franziskus von Assisi)
Ein mißmutiges Zeugnis unseres heiligen Glaubens wird andere Menschen kaum anstecken, sich dem Glauben intensiver zuzuwenden. Auch ein übertrieben euphorisches Zeugnis wird für wahre Gottsucher wenig anziehend sein. Was es jedoch einfacher macht, Menschen einen Weg zum Glauben zu öffnen, ist ein freudiges Herz, welches von Liebe und Dankbarkeit zu Gott entbrannt ist. In einem solchen Herzen wird jene Freude wohnen, von der der Heilige Franziskus in dem obigen Wort spricht. Auch der heilige Paulus ruft uns zu: “Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!” Diese Freude schenkt den rechten Blick auf die Schönheit des Glaubens. In gewisser Weise ist diese Freude in und an Gott unwiderstehlich.
