“Gott liebt es, gnädig zu sein.” (Mi 7,18)
Unser Vater ist nicht einfach nur gnädig, weil sonst niemand von uns Menschen sein Ziel erreichen würde und deshalb den Beistand Gottes bräuchte – so, als ob es eine reine Notwendigkeit wäre.
“Gott liebt es, gnädig zu sein.” (Mi 7,18)
Unser Vater ist nicht einfach nur gnädig, weil sonst niemand von uns Menschen sein Ziel erreichen würde und deshalb den Beistand Gottes bräuchte – so, als ob es eine reine Notwendigkeit wäre.
“Man muß vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen den Frieden bringt.” (Thomas von Kempen)
Dies ist ein guter Rat – auch um unsere Neugierde zu zügeln. Und in der Tat: Warum müssen wir so viel wissen? Viele Dinge sind doch unnötig und zerstreuen uns nur, und manche sind sogar schädlich. Sie belasten nicht selten unser Denken und Empfinden.
“Wie glücklich und weise ist der Mensch, der so zu leben bestrebt ist, wie er im Tod befunden zu werden wünscht.” (Thomas von Kempen)
Wer möchte in der Stunde seines Todes nicht vorbereitet sein? Wer möchte dem Herrn nicht sagen können, daß er sich bemüht hat, seinen Willen zu tun, und im Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes in das Reich seines Friedens hinübergehen? Gewiß jeder gläubige Mensch!
“Sucht die Nähe Gottes, dann wird er sich euch nähern.” (Jak 4,8)
Daran ist so vieles gelegen!
“Sucht die Nähe Gottes, dann wird er sich euch nähern.” (Jak 4,8)
Daran ist so vieles gelegen!
“Wer den Heiland mit einer starkmütigen Liebe liebt, läßt nicht ab, Ihn in den Versuchungen und in der Dürre und Trostlosigkeit zu lieben.” (Alfons von Liguori)
Es fällt uns leichter zu lieben, wenn wir von Gefühlen getragen sind, wenn unser Herz jubelt und sich an Gott und allem, was er tut und ist, erfreut. Eine solche Verfassung gleicht wohl einem paradiesischen Zustand, der uns in der Ewigkeit erwartet. Doch solange wir unterwegs sind und das Reich der ewigen Freude noch nicht erreicht haben, nehmen wir hier auf Erden auch Anteil an den Leiden unseres Erlösers und sind gerufen, das Kreuz zu tragen, das auf unserem Weg aufgerichtet ist.
“Jedes Wort, das aus dem Munde meines Sohnes kommt, ist wahres Leben.” (Inneres Wort)
Es waren die Wüstenväter, die uns darauf aufmerksam machten, man solle das Wort Gottes wiederkauen, es also immer wiederholen. Darin fanden sie die rechte Nahrung für ihr geistliches Leben.
Oder hören wir über die Gottesmutter, wenn es von ihr heißt, sie habe das Wort, das ihr Sohn Jesus zu ihr gesprochen hat, in ihrem Herzen bewegt (Lk 2,19).