“Laßt uns daher sehr darauf achten, daß wir uns, wenn wir uns auf den Weg des Herrn begeben haben, zu keinem Zeitpunkt aus eigener Schuld und Unwissenheit von ihm abwenden.” (Heilige Clara von Assisi)
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WIR GEHEN – DER HERR KOMMT
“Geh, mein Sohn, geh, ich komme!” (Inneres Wort)
Das ist eine liebevolle, aber bestimmte Aufforderung, auf unserem Lebensweg weiterzugehen und die Aufgabe zu erfüllen, die unser Vater uns anvertraut hat. Wir werden von Gott immer wieder ermutigt, unserem Ziel entgegenzugehen, wie der heilige Apostel Paulus sagt: “Nutzt die Zeit!” (Kol 4,5 und Eph 5,16).
“Ich habe das tiefe Vertrauen zu meinem lieben Vater im Himmel, daß alles gut wird, und darum harre ich mit innerer Ruhe all der Dinge, die da kommen.” (Heilige Elisabeth von Dijon)
Dieses Wort stammt von einer Karmelitin, die auch die heilige Elisabeth von der Heiligsten Dreifaltigkeit genannt wird-
ZUM VATER EILEN
“Bringe mir alles, was dich bedrücken will. Ich bin dein Vater!” (Inneres Wort)
In diesem Wort ist auf andere Art ausgedrückt, was uns Jesus im Evangelium wissen läßt: “Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.” (Mt 11,28)
EIN HEILIGER KAMPF
“Ich möchte in dir siegen, um die Mächte des Bösen in deinem Fleisch zu überwinden, damit noch viele gerettet werden.” (Inneres Wort)
Dieses Wort, kann in großer Einheit mit dem Wort des Völkerapostels verstanden werden: “Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt” (Kol 1,24).
UNSERE MÜHE, AUF DEN GEIST ZU HÖREN
“Es braucht deine Mühe und deine Aufmerksamkeit, auf die Eingebungen des Geistes zu achten.” (Inneres Wort)
Gestern haben wir ein Wort von Schwester Faustyna betrachtet, welches uns vermittelte, daß Geschwätzigkeit und Ablenkungen es dem Heiligen Geist schwer machen, uns zu erreichen. Dieses heutige Wort mag als eine erste Ergänzung dienen.
SICH DER GESCHWÄTZIGKEIT ENTZIEHEN
“Der Heilige Geist spricht nicht zu einer Seele, die abgelenkt und geschwätzig ist. Er spricht durch seine stillen Eingebungen zu einer gesammelten Seele, zu einer Seele, die schweigen kann.” (Sr. Faustyna Kowalska) Weiterlesen
