ZUHAUSE IN DER GÖTTLICHEN FAMILIE  

Ich will, daß du bei mir zu Hause bist wie in einer Familie, die dich sehr liebt und in der du immer bejaht bist. (Inneres Wort)

Wenn die Menschen das wüßten, könnte sich in ihrem Leben viel verwandeln. Selbst wenn man die Gnade hatte, in einer guten Familie aufzuwachsen, sprengt dies noch einmal den Blick auf und man wird sagen können: „Wenn ich schon das Glück hatte, in einer guten Familie aufzuwachsen, wie gut muß dann erst die himmlische Familie sein, von der ja alles Gute kommt, das mir begegnet ist.“ Mit einer solchen Einsicht kann man sogar einem Ruf folgen und die geliebte natürliche Familie verlassen, wenn der König nach der Schönheit des Menschen ruft (vgl. Ps 45,12).

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ICH GEBE NUR, WAS DU MIR GEGEBEN HAST

“Ich habe nichts zu geben als das, was Du mir selbst gegeben hast.” (Heilige Katharina von Siena)

Wenn wir dieses Wort der heiligen Katharina von Siena tief in uns aufnehmen, dann erwachen wir zur freudigen Realität unseres Lebens, denn es führt uns in die liebende Demut. Alles hat uns der himmlische Vater gegeben und anvertraut. Es ist sein Weinberg, in den wir gerufen sind, und er gibt uns alles, was wir brauchen, um gute Arbeiter zu sein. Alles Aufgeblasene, Selbstbezogene, Eitle und Stolze wirkt dabei wie eine Maskerade, die das Eigentliche unserer Existenz oft genug parodiert.

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NICHTS IST LIEBLICHER ALS MARIA

“Nichts ist gering, was Gott befiehlt. […] Darum empfehle ich euch die Verehrung der Muttergottes am wärmsten. Nichts ist mächtiger, nichts lieblicher, nichts stärker als sie!” (Heiliger Stanislaus Kostka)

Dies spricht der Heilige aus tiefster eigener Erfahrung und legt uns allen den großen Schatz ans Herz, den Gott uns geschenkt hat: die Tochter des Vaters, die Mutter des Sohnes und die Braut des Heiligen Geistes.

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DIE HIERARCHIE DES LEBENS

“Antonius (der Wüstenvater) pflegte zu sagen, es sei die Pflicht eines Menschen, seine ganze Zeit der Seele zu widmen statt dem Körper, dem Körper jedoch einen kurzen Raum für seine Bedürfnisse einzuräumen. Umso eifriger aber solle er den ganzen Rest der Seele überlassen und deren Wohl suchen, damit sie nicht von den Freuden des Körpers hinabgezogen werde, sondern im Gegenteil der Körper der Seele unterworfen sei.”  (Heiliger Athanasius)

Der heilige Bischof Athanasius wurde wegen seiner Glaubenstreue verfolgt.  Er verteidigte die Gottheit Christi gegen die arianische Irrlehre und suchte bei den Einsiedlern in der Wüste Zuflucht.

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