“Was der Mensch an sich oder anderen nicht bessern kann, das muß er mit Geduld ertragen, bis Gott es anders macht.” (Thomas von Kempen)
Die Mühe, sich zu bessern – oder auch anderen in geeigneter Weise dabei zu helfen –, ist keinesfalls umsonst, denn sie ist ein Akt der Liebe. Hinzu kommt, daß jede Besserung für alle hilfreich ist. Leicht stößt man dabei aber an seine Grenzen! Gewiß kann man es immer wieder neu versuchen und sollte nicht etwa resigniert aufgeben. Letzteres wäre eine verkehrte Haltung, die nicht auf Gott, sondern auf die eigenen Empfindungen ausgerichtet ist.
