DAS ANDÄCHTIGE GEBET

“Durch das andächtige Gebet gewinnt der Mensch an jedem Tag mehr, als die ganze Welt wert ist.” (Hl. Bonaventura).

Dieses wunderbare Wort sollte tief in unser Herz fallen und auch unseren Verstand erleuchten, denn es stellt die wahre Hierarchie der Dinge deutlich vor Augen. Das andächtige Gebet, das im Geist des Herrn gesprochen wird und unsere ganze Existenz umgreift, durchdringt Himmel und Erde und erreicht das Herz unseres Vaters.

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Die Apostelgeschichte (Apg 8,14–25): »Petrus und Johannes in Samaria«  

Als die Apostel in Jerusalem hörten, daß Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, daß sie den Heiligen Geist empfingen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur getauft auf den Namen Jesu, des Herrn. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist. Als Simon sah, daß durch die Handauflegung der Apostel der Geist verliehen wird, brachte er ihnen Geld und sagte: Gebt auch mir diese Vollmacht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt! Petrus aber sagte zu ihm: Dein Silber fahre mit dir ins Verderben, wenn du meinst, die Gabe Gottes lasse sich für Geld kaufen.

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Die Apostelgeschichte (Apg 8,1b–13): »Verfolgung und Zerstreuung der Urgemeinde«      

An jenem Tag brach eine schwere Verfolgung über die Kirche in Jerusalem herein. Alle wurden in die Gegenden von Judäa und Samarien zerstreut, mit Ausnahme der Apostel. Fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn. Saulus aber versuchte, die Kirche zu vernichten; er drang in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort und lieferte sie ins Gefängnis ein. Die Gläubigen, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündeten das Wort. Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündete dort Christus. Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Zeichen, die er tat. Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Verkrüppelte wurden geheilt. So herrschte große Freude in jener Stadt.

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DER GUTE MEISTER

“Ich habe einen guten Meister, das ist Gott; zu ihm schaue ich in allem und zu keinem anderen” (Jeanne d’Arc).

Die heilige Jungfrau von Orléans hat die richtige Wahl getroffen!

“Nur einer ist euer Meister” (Mt 23,8), lehrt uns die Heilige Schrift. Gott behält es sich vor, die Seinen zu führen. Zwar können wir auch von geisterfüllten Menschen Hilfe erhalten und dankbar sein, wenn wir solchen begegnen und wenn uns gar jemand geistlich begleitet. Doch das wird nur dann zu einem unschätzbaren Geschenk, wenn alles von der Weisheit Gottes durchdrungen ist.

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Die Apostelgeschichte (Apg 7,51-60.8,1a): »Die Rede des Stephanus und seine Steinigung«

Die Rede des Stephanus, die im Kapitel 7,1-50 der Apostelgeschichte aufgezeichnet ist, ist eine Zusammenfassung der gesamten Heilsgeschichte Gottes mit dem Volk Israel. Es ist sehr empfehlenswert, sie als Ganzes zu betrachten. Wegen ihrer Länge werden wir uns in der heutigen Meditation darauf beschränken, sie ab Vers 51 zu lesen.

Apg 7,51-60.8,1a

Ihr Halsstarrigen, unbeschnitten an Herzen und Ohren! Immerzu widersetzt ihr euch dem Heiligen Geist, eure Väter schon und nun auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt. Als sie das hörten, waren sie in ihren Herzen aufs Äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen gegen ihn.

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Die Apostelgeschichte (Apg 6,1–7): »Die Wahl der Sieben und die Verfolgung des Stephanus«  

  In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, daß wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Weiterlesen