Der Sieg der Liebe

Das Fest Kreuzerhöhung geht auf ein Ereignis im Jahr 335 zurück. Am 13. September wurde nach vielen Jahren Bauzeit in Jerusalem eine große Kirche feierlich eingeweiht. Sie ist als die Grabeskirche oder Auferstehungskirche bekannt. Kaiser Konstantin hatte den Auftrag zur Errichtung der Kirche gegeben, nachdem Kaiserin Helena am 13. September 320 das Kreuz aufgefunden hatte.

Am 14. September, dem Tag nach der Kirchweihe, wurde dem Volk in der neugebauten Kirche zum ersten Mal das Kreuz vorgestellt. Der damalige Jerusalemer Patriarch Makarios I. trug das sog. »wahre Kreuz« auf eine Anhöhe. Dort »erhöhte« er es, damit alle Umstehenden es sehen und verehren konnten. Daher der Name des Festes: Kreuzerhöhung.

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Ein unzerstörbares Haus

Lk 6,43-49

Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt. Jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen, und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund. Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr!, und tut nicht, was ich sage? Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte hört und danach handelt. Er ist wie ein Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als nun ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen das Haus prallte, konnte sie es nicht erschüttern, weil es gut gebaut war. Wer aber hört und nicht danach handelt, ist wie ein Mann, der sein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flutwelle prallte dagegen, das Haus stürzte sofort in sich zusammen und wurde völlig zerstört. Weiterlesen

UNSER VATER KANN WIEDERGUTMACHEN, WAS WIR GEFEHLT HABEN

“Wenn du bei der Beichte klar deine Fehler, deine Unterlassungen und deine Mangelhaftigkeit gezeigt hast, dann machst du mich glücklich, als hättest du mir einen Schatz anvertraut. Sobald sich eine Seele öffnet, bemächtigt sich mein Geist ihrer, ohne Aufsehen zu erregen, aber siegreich. Und was kann ich nicht wieder gutmachen, wenn man mich walten läßt. Dann freue ich mich, deine Seele nach meinem Empfinden und Gefallen auszuschmücken.” (Worte Jesu an die Mystikerin Louisa Jaques).

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GOTT HAT EINEN BESSEREN PLAN

“Der einzige Grund, sich davor zu fürchten, Gott das eigene Leben zu geben, ist, wenn man glaubt, man habe einen besseren Plan.” (Esther Maria Magnis)

Eigentlich ist es sowohl gegen den Glauben als auch gegen die Vernunft gerichtet, wenn man sich nicht ganz dem schenkt, der uns ins Leben gerufen und erlöst hat.  Wer Gott in seiner Güte und unendlichen Liebenswürdigkeit begegnet, sollte aus Liebe und Überzeugung gerne und mit großem Vertrauen in das offene Herz Gottes einkehren.

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Aus dem Lästerer wird ein Bekenner

1 Tim 1-2.12-14

Paulus, Apostel Christi Jesu gemäß dem Auftrag Gottes, unseres Retters, und Christi Jesu, unserer Hoffnung, an Timotheus, sein rechtmäßiges Kind im Glauben. Gnade, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserem Herrn. Ich danke dem, der mir Kraft gegeben hat: Christus Jesus, unserem Herrn. Er hat mich für treu gehalten und in seinen Dienst genommen, obwohl ich früher ein Lästerer, Verfolger und Frevler war. Aber ich habe Erbarmen gefunden, denn ich wusste in meinem Unglauben nicht, was ich tat. Doch über alle Maßen groß war die Gnade unseres Herrn, die mir in Christus Jesus den Glauben und die Liebe schenkte. Weiterlesen

Die Weise Gottes         

Lk 6,27-38

Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen! Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin und dem, der dir den Mantel wegnimmt, laß auch das Hemd! Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand das Deine wegnimmt, verlang es nicht zurück! Und wie ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, das tut auch ihr ihnen! Wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden. Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder. Und wenn ihr denen Geld leiht, von denen ihr es zurückzubekommen hofft, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder leihen Sündern, um das Gleiche zurückzubekommen. Doch ihr sollt eure Feinde lieben und Gutes tun und leihen, wo ihr nichts zurück erhoffen könnt.

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