DER HEILIGE PFAD DER FASTENZEIT | Tag 18: “Das regelmäßige Gebet”

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“Gib alles mir, was mich fördert zu Dir” – heißt es im zweiten Teil des bekannten Gebetes von Bruder Klaus.

In der mystischen Theologie wird dieser Abschnitt auf unserem geistlichen Weg als »Weg der Erleuchtung« bezeichnet. Damit ist gemeint, daß wir Gott – nach der Phase intensiver Reinigungsprozesse – besser erkennen können. Diese Reinigung haben wir, was den aktiven Teil anbelangt, etwas ausführlicher betrachtet, was mit der »passiven Reinigung« gemeint ist, werden wir später erläutern. Weiterlesen

DER HEILIGE PFAD DER FASTENZEIT | Tag 17: “Die Tugend der Tapferkeit und der Klugheit”

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Wenn wir uns dem Thema der Kardinaltugenden zuwenden wollen, dann wäre es von der Rangfolge her richtig, zuerst die Tugend der Klugheit zu betrachten. Da wir aber in den letzten Tagen besonders über den Kampf gegen die Leidenschaften gesprochen haben, bietet es sich an, zunächst etwas über die Tapferkeit zu sagen. Weiterlesen

DER HEILIGE PFAD DER FASTENZEIT | Tag 16: “Rückblick und Ausblick”

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In den letzten Tagen haben wir auf unserem Heiligen Pfad zum Fest der Auferstehung einen Blick auf die Laster geworfen, welche die Seele bedrängen und unter ihre Herrschaft bringen wollen. Sich ihrer zu erwehren und sie zu bekämpfen, wie es uns die Väter sehr anschaulich gelehrt haben, bedeutet aktiv auf dem Weg der Reinigung der Seele mitzuwirken. Weiterlesen

WER VERTRAUTE AUF DEN HERRN UND WURDE ENTTÄUSCHT?

266. Kleine Vaterbetrachtung

“Wer vertraute auf den Herrn und wurde enttäuscht? (Sir 2,10)

Niemand! Das können wir mit ganzer Überzeugung sagen.

Wenn es Enttäuschungen gibt, dann liegt es an uns, daß wir den Willen Gottes nicht begreifen können oder vielleicht in unseren Erwartungen enttäuscht wurden, wenn diese nicht eintrafen. Ganzes Vertrauen zu Gott bedeutet, daran festzuhalten, “daß denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht (Röm 8,28), auch wenn wir das nicht verstehen und manch eine Situation für uns dunkel bleibt. Weiterlesen

DER KLEINE VOGEL VOR MEINEM FENSTER

265. Kleine Vaterbetrachtung

“Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. (Mt 6,26)

Wir bleiben im Thema der liebenden Fürsorge unseres himmlischen Vaters. Er möchte, daß wir in rechter Sorglosigkeit leben. Ist das nicht leicht verständlich, wenn wir bedenken, daß wir seine Kinder sind? Ist es nicht selbstverständlich, daß er als unser gütiger Vater sich um alles sorgt, was unser zeitliches und ewiges Heil betrifft? Selbst wir Menschen sorgen für die, welche uns anvertraut sind. Weiterlesen