Im Glauben handeln

Mt 17,14-20

In jener Zeit trat ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder fällt er ins Feuer oder ins Wasser. Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen. Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muß ich noch bei euch sein?

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DIE EINWOHNUNG DES HERRN

413. Kleine Vaterbetrachtung

“Was euch betrifft, ihr Seelen, die ihr mit Sünde behaftet oder in Unkenntnis der religiösen Wahrheit seid, so kann ich nicht in euch dringen, doch ich werde euch auf jeden Fall nahe sein, denn ich werde nie aufhören, euch zu rufen, euch einzuladen; ich möchte, daß ihr euch sehnt, meine Wohltaten zu empfangen, damit ihr das Licht seht und von der Sünde gereinigt werdet.” Weiterlesen

DIE WAHRHEIT IN DER LIEBE

412. Kleine Vaterbetrachtung

“Sende mir, o Herr, sende in mein Herz die Besänftigung, die Milde deines Geistes, damit ich nicht durch die Liebe zur Wahrheit dazu verleitet werde, die Wahrheit der Liebe zu verlieren.” (Heiliger Augustinus)

Die Wahrheit in Liebe verkünden und in der wahren Liebe leben, das ist es, was unser Zeugnis zutiefst glaubwürdig machen würde und das ist es auch, was unsere Kirche für ihre Erneuerung nötig hat. Weiterlesen

FREIHEIT WIRD MIT DEM STREBEN NACH WAHRHEIT ERLANGT

411. Kleine Vaterbetrachtung

“Freiheit wird nicht mit dem Streben nach Freiheit, sondern mit dem Streben nach Wahrheit erlangt. Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge.” (Leo Tolstoi)

“Nur der Sohn macht Euch frei” (Joh 8,36) – so sagt es uns der Herr selbst. Das müssen die vielen Menschen, die nach Freiheit streben, lernen. Nur in der Übereinstimmung mit dem Willen des Vaters ist wahre Freiheit möglich. Erst dann kann sich der Schöpfungsgedanke unseres himmlischen Vaters im Leben entfalten, bei jedem, der aufrichtig der Einladung Gottes folgt. Weiterlesen

Komm, wir gehen für unser Volk

Lesung am Gedenktag der Heiligen Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein)

Auszüge aus dem 4. Kapitel, Vers 17 des Buches Ester

Die Königin Ester wurde von Todesangst ergriffen und suchte Zuflucht beim Herrn. Sie legte ihre prächtigen Gewänder ab und zog die Kleider der Notzeit und Trauer an. Statt der kostbaren Salben tat sie Asche und Staub auf ihr Haupt, vernachlässigte ihren Körper, und wo sie sonst ihren prunkvollen Schmuck trug, hingen jetzt ihre Haare in Strähnen herab. Und sie betete zum Herrn, dem Gott Israels:

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