18. Tag: »Ein Weg zu einem reinen Herzen« Teil I

 

Wie in meiner letzten Betrachtung angekündigt, schiebe ich in unseren Fastenweg einen kleinen Exkurs über die Bekehrung des Herzens ein. Zum einen ergibt sich dieses Thema aus den wiederkehrenden biblischen Texten, die die Abkehr des Herzens von Gott beschreiben und auch deutlich das Böse benennen, das im menschlichen Herzen zu finden ist. Zum anderen ist eine Vertiefung dieses Themas auch angesichts der Kriege angebracht, die derzeit auf der Welt nicht zur Ruhe kommen und nun leider auch wieder die Menschen im Mittleren Osten in Mitleidenschaft ziehen. Das betrifft sehr zentral Israel, das Land, in welchem Jesus das Werk der Erlösung vollbracht hat.

Ich betrachte es nicht als meine Aufgabe, im Rahmen dieses Fastenweges die politischen, sozialen und religiösen Hintergründe dieses Konfliktes zwischen Israel und dem Iran besonders zu erläutern. Doch die Frage bewegt mich, was wir als Jünger des Herrn tun können, um dem Geist des wahren Friedens, der von Gott kommt, zu dienen und ihn in solch bedrohlichen Situationen gewissermaßen aktivieren zu können.

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EIN REINES HERZ

Heute, lieber Vater, denken wir über ein reines Herz nach.

Es muß zu einem Herzen werden, das ganz Dir gehört und das keine andere Erfüllung mehr sucht, als bei Dir zu sein und Dir zu dienen. Ein Herz, wie das der seligen Jungfrau Maria. Ein Herz, das in der Tiefe glücklich ist, weil es sein Zuhause gefunden hat. Es sucht nichts mehr für sich selbst, es läßt sich nicht betören von den Dingen dieser Welt, von falschen Hoffnungen und Illusionen. Ein Herz, in dem Du wohnst und Dein Zelt aufgeschlagen hast. Ein solches Herz ist unendlich kostbar in Deinen Augen. Nie wirst Du es wieder verlassen!

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