Heute führt unser Weg zunächst zur Lesung des Propheten Ezechiel. Der Herr möchte etwas klären, was wohl im Volk an falschen Gedanken und Redewendungen üblich war. Da hieß es: “Was soll dies, daß ihr unter euch eine bildliche Redewendung als Sprichwort gebraucht im Land Israel, indem ihr sprecht: Die Väter aßen saure Trauben und den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden.”
Der Herr bringt deutlich zum Ausdruck, daß er dieses Sprichwort in Israel nicht mehr hören möchte, sondern daß jeder für seine Taten selbst verantwortlich ist: “Seht, mein sind alle Seelen, die Seele des Vaters wie die des Sohnes: die Seele aber, die sündigt, die soll sterben.”
Dann weist der Herr darauf hin, wie sie zu leben haben. In Vers 8 und 9 ist es folgendermaßen zusammengefaßt: “Wer nach meinen Geboten wandelt und meine Rechte beobachtet, indem er nach der Wahrheit handelt, der ist gerecht, der soll leben.”
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