Ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für Dein Volk Israel

Lk 2,22–40

Als sich für die Eltern Jesu die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Símeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Símeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.

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SEHNSUCHT NACH LIEBE

“Wenn auch unser Herz die Liebe nicht hat, so hat es doch die Sehnsucht nach Liebe.” (Franz von Sales)

Der heilige Franz von Sales war ein äußerst feinfühliger Seelenführer, der es immer verstand, die Seelen aufzurichten und an das Gute im Menschen anzuknüpfen, besonders dann, wenn eine Seele sich im Dunkeln befand. So kann uns dieser Satz gerade mitten in einer inneren Finsternis Trost spenden, wenn wir uns unfähig fühlen zu lieben und unser Herz in sich verschlossen scheint.

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