GOTT, DER HERR, WISCHT DIE TRÄNEN AB

“Er wird den Tod auf ewig vernichten, und Gott, der Herr, wird die Tränen von jedem Antlitz abwischen.” (Jes 25,8)

Lieber Vater, der Tag, an dem Du uns durch die Liturgie Deiner Kirche an das große Werk erinnerst, das Du durch Deinen Sohn vollbracht hast, kommt nun näher. Dort auf Golgotha hast Du den Tod für immer vernichtet. Die Tränen werden abgewischt, denn jeder Mensch kann zum ewigen Leben gelangen, wenn er an Deinen Sohn glaubt und Deine Liebe erkennt.

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“Aspekte der freiwilligen Armut und Ausblick auf die Fastenzeit”

Heute möchte ich die Betrachtungen über einige Aspekte der evangelischen Räte und ihre Bedeutung für die Jünger des Herrn, die in der Welt leben, abschließen. In der Tat ist die freiwillige Armut um des Herrn willen nicht ganz so einfach auf Menschen in der Welt anwendbar, denn, sie kann sehr radikale Züge annehmen, wie sie sowohl aus dem Neuen Testament als auch aus der Geschichte der Kirche bekannt sind.

Denken wir nur an die Gütergemeinschaft in der frühen Kirche, wie sie uns in der Apostelgeschichte berichtet wird (vgl. Apg 2,44–45), oder an Einsiedler und klösterliche Gemeinschaften, die dieses Ideal verwirklicht haben, indem sie alles um der Nachfolge Christi willen verlassen und ihren Besitz den Armen gegeben haben! Das ist ein ungemein wertvoller Ruf. Gebe Gott, daß ihn noch viele Berufene hören und daß es Gemeinschaften gibt, die ihn auch heute verwirklichen!

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