Die Keuschheit als Wächterin der ursprünglichen Schönheit der Seele

Wir setzen die gestern begonnene Betrachtung über die Tugend der Keuschheit fort.

In einer Zeit, die von ständiger Reizüberflutung geprägt ist, ist jedoch für alle ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit erforderlich, um die Tugend der Keuschheit zu schützen. Dies gilt sowohl nach außen als auch nach innen.

Die Heilige Schrift macht uns darauf aufmerksam, daß unser Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist.

“Meidet die Unzucht! Jede Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst; denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!” (1 Kor 6,20)

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IN FREUDEN WASSER DES HEILANDS SCHÖPFEN

Ihr werdet in Freuden Wasser schöpfen aus den Quellen des Heilands.” (Jes 12,3)

Wie sehr erinnert uns dieses Wort des Propheten Jesaja an unseren Vater, der dem gläubigen Israel Trost zuspricht. Es stammt aus dem zwölften Kapitel, das auch als »Danklied der Geretteten« bezeichnet wird. Die Quellen des Heilands oder auch des Heils sind überreich geöffnet.

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