“Seid im Frieden! Gott liebt euch. Könnte doch die arme Welt die Schönheit einer Seele im Gnadenstand sehen! Alle Sünder, alle Ungläubigen würden sich auf der Stelle bekehren.” (Pater Pio)
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DER HEILIGE FULCRAN VON LODÈVE: »Er liebte besonders die Keuschheit«
Die katholische Kirche kennt viele Heilige und weiß sie in ihren Festen zu ehren. Ich habe mir vorgenommen, an manche weniger bekannte Heilige zu erinnern.
Der Heilige des heutigen Tages stammte aus einer adeligen Familie in Frankreich und wurde am 4. Februar 949 zum Bischof von Lodève geweiht. Er versah 57 Jahre lang das Amt des Bischofs und widmete sich ganz der Heiligung seiner Herde. Er verfolgte die Laster, schaffte Mißbräuche ab und begründete allenthalben das Reich der Gottseligkeit. Dank seiner allumfassenden Liebe fand er stets Mittel, um allen Bedürfnissen der Kranken und Armen seines Sprengels abzuhelfen. Angetrieben von seiner Liebe zu den gottgeweihten Personen, stiftete er das Kloster von St. Salvator, brachte mehrere andere wieder in einen guten Zustand, und führte alle geistlichen Gemeinschaften zur Zucht und Ordnung. Auch den Kirchen und Spitälern erwies er sich als großer Wohltäter. Gott bekräftigte die Meinung, die man von seiner Heiligkeit hatte, durch Wunder, die er am Grab seines treuen Dieners wirkte. Um das Jahr 1127 wurde sein Leib erhoben und blieb unversehrt, bis ihn die Hugenotten 1572 ins Feuer warfen.
