Bei der Behandlung der Frage, ob die Kirche bzw. ihre derzeitige Leitung bereits unter dem Einfluß des Antichristen steht, kam ich zuerst auf die zutiefst verstörende öffentliche Verehrung der Pachamama in den vatikanischen Gärten und im Petersdom zu sprechen. Ich habe dieses Beispiel gewählt, weil es am anschaulichsten ist und im Gegensatz zu dem steht, was dem Volk Israel aufgetragen war und was in der Mission der Kirche geschehen ist. Wie viele Märtyrer gab es, die sich weigerten, den Götzen zu opfern, und dafür ihr Leben gaben? Ein solcher Akt im Vatikan ist derart absurd, daß man sich fragen muß, welche Art von Verblendung bereits eingetreten ist, daß so etwas überhaupt geschehen kann. Weiterlesen
Teil VIII: Notwendige Warnungen vor dem Wirken des Antichristen in der Kirche
Zur Ergänzung der bisherigen Stimmen, die über den Antichristen sprechen, sei noch eine von der Kirche anerkannte Botschaft der Muttergottes hinzugefügt, an den Priester Don Stefano Gobbi, den Gründer der marianischen Priesterbewegung Da heißt es:
“Das Tier mit den zwei Hörnern, das einem Lamm gleicht, zeigt die in das Innere der Kirche eingedrungene Freimaurerei an, das ist die kirchliche Freimaurerei, die sich vor allem unter den Mitgliedern der Hierarchie ausgebreitet hat. Diese freimaurerische Unterwanderung im Inneren der Kirche ist euch schon in Fatima von mir vorausgesagt worden, als ich euch angekündigt habe, daß Satan sich bis in die Spitze der Kirche einschleichen würde. Das Ziel der kirchlichen Freimaurerei ist es, Christus und seine Kirche zu zerstören, indem sie ein neues Idol schafft, das heißt, einen falschen Christus und eine falsche Kirche.” (Botschaft vom 13. Juni 1989 in Dongo) Weiterlesen
Teil 7: Die Gefährdung der Kirche
All das, was wir in den vergangenen Betrachtungen über den Antichristen gehört haben, zeigt deutlich, welch große Gefahr von den antichristlichen Tätigkeiten für die Menschen ausgeht. Es ist der ernsthafte – vielleicht sogar letzte – Versuch des Teufels, seine Herrschaft global auf der ganzen Erde auszudehnen, die Menschen zu unterjochen und sie möglichst zur Anbetung seiner selbst zu führen. Weiterlesen
Teil VI: Merkmale des Antichristen
Wie es der Name schon nahelegt, wird der Antichrist als eine Imitation des Erlösers auftreten und versuchen, seine Feindschaft gegenüber Christus im Verborgenen zu halten. So vermag er sogar aus dem Evangelium zu zitieren und besonders jene Stellen zu betonen, die sich dem Menschen in seiner Not zuwenden. Er wird den Eindruck erwecken, er handle aus christlicher Nächstenliebe, wie ein Vertreter von Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Er wird eine Art »innerweltliches Evangelium« anbieten, welches sowohl die Transzendenz Gottes als auch die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen leugnet. Seine eigentliche »satanische Mission« wird er verborgen halten, nämlich die Erringung der Weltherrschaft und das Eindringen in den Tempel Gottes, um die Stelle Gottes einzunehmen (vgl. Mt 24,15). Weiterlesen
Teil V: Der Antichrist in der Erzählung von Michael D. O’Brien
Werfen wir noch einen kurzen Blick auf ein weiteres Buch über den Antichristen.
In seinem Roman “Father Elijah” entfaltet der noch lebende Autor in Romanform eine Geschichte mit apokalyptischen Dimensionen. Die Hauptfigur der drei Romane ist ein bekehrter Jude, der später Priester der katholischen Kirche wird. Weiterlesen
Teil 4: Der Antichrist in der Erzählung von R.H. Benson
Der zweite Autor, auf den ich mich im Rahmen dieser Serie über die antichristliche Bedrohung beziehe, ist der englische katholische Priester Robert Hugh Benson. Sein Buch: “Der Herr der Welt” erschien im Jahr 1907. Weiterlesen
Teil 3: “Der Antichrist in der Erzählung von Solowjew “
Heute und morgen werfen wir einen Blick darauf, wie der Antichrist in der mir bekannten Literatur dargestellt wird.
Er wird primär als eine politische Gestalt beschrieben, die mit einem außerordentlichen Charisma begabt ist und Lösungen für drängende politische und soziale Probleme anbietet.
Von diesem Antichristen, wie ich ihn in der Literatur vorgefunden habe, soll ein großes Faszinosum ausgehen, dem sich die Menschen kaum zu entziehen vermögen. Nach außen hin wirkt der Antichrist wie ein spiritueller Mensch, der mit Tugenden ausgestattet zu sein scheint, einen großen Weitblick besitzt und sich auch den religiösen Fragen gegenüber offen zeigt.
Hier wird also zunächst ein anderes Bild vom Antichristen gezeichnet, das sich von den verschiedenen antichristlichen Gestalten, die wir auf der politischen Ebene im Laufe der Geschichte als gewalttätige Tyrannen kennengelernt haben, unterscheidet
