Wer es vorzieht, eine Betrachtung über das Tagesevangelium zu hören:
AGNES IM GEFOLGE DES LAMMES (Teil 1): „Braut Christi“
Wer es vorzieht, eine Betrachtung über das Tagesevangelium zu hören:
In der Schule der Wüstenväter: Teil IV – DER KAMPF UM DIE REINHEIT
In den letzten drei Betrachtungen sind wir indirekt einem Rat des weisen Wüstenvaters Antonius gefolgt und haben über das Hören, Reden und Sehen nachgedacht. Dabei habe ich darauf hingewiesen, daß diese wichtigen Bereiche des menschlichen Lebens unter die Herrschaft Gottes gestellt und gegen vielfältige Angriffe verteidigt werden müssen.
“Wer in der Wüste sitzt und die Herzensruhe pflegt, wird drei Kämpfen entrissen: dem Hören, dem Reden und dem Sehen. Er hat nur noch einen Kampf zu führen: den gegen die Unreinheit.”
Jetzt bleibt uns also noch, den Kampf gegen die Unreinheit in den Blick zu nehmen – einer der schwersten Kämpfe des Menschen. Dabei geht es nicht nur um die körperliche Neigung zur Unreinheit, sondern auch um negative seelische Neigungen. Heute konzentrieren wir uns jedoch auf die leibliche Dimension.
In der Schule der Wüstenväter: Teil III – DAS SEHEN
Betrachten wir noch einmal das Wort des Heiligen Antonius:
“Wer in der Wüste sitzt und die Herzensruhe pflegt, wird drei Kämpfen entrissen: dem Hören, dem Reden und dem Sehen. Er hat nur noch einen Kampf zu führen: den gegen die Unreinheit.”
In den letzten beiden Tagen haben wir über den Kampf nachgedacht, den uns das richtige Hören und Reden kostet. Heute wenden wir uns dem Kampf zu, den unser Auge uns bereitet.
Wenn wir die Versuchungen betrachten wollen, die uns über die Augen erreichen, dann ist der Begriff »Augenlust« sehr treffend.
In der Schule der Wüstenväter: Teil II – DAS REDEN
Der heutige Text ist eine Fortsetzung des Themas vom gestrigen Gedenktag des heiligen Wüstenvaters Antonius. Hören wir noch einmal das Wort des Wüstenvaters, das den Kampf beschreibt, zu dem wir als Christen gerufen sind.
“Wer in der Wüste sitzt und die Herzensruhe pflegt, wird drei Kämpfen entrissen: dem Hören, dem Reden, dem Sehen. Er hat nur noch einen Kampf zu führen: den gegen die Unreinheit.”
Nachdem wir gestern über das Hören nachgedacht haben, betrachten wir heute den Kampf mit dem Reden.
In der Schule der Wüstenväter: Teil I – DAS HÖREN
Eph 6,10-13.18 (Lesung am Gedenktag des Heiligen Antonius)
Brüder: Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn! Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt. Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs. Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt. Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist! Seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen.
DIE HEILIGEN BERARDUS, PETRUS, ACCURSIUS, ADJUTUS UND OTHO -»Die ersten Franziskanermärtyrer«
Der heilige Franziskus beauftragte sechs seiner Brüder, das Evangelium den Moslems zu verkünden. Zuvor hatte er selbst versucht, den Sultan von Ägypten zu bekehren, was ihm jedoch nicht gelungen war.
Der Anführer der sechs Missionare wurde jedoch so krank, daß sie schließlich zu fünft nach Spanien reisten. Es waren: Berardus, Petrus, Accursius, Adjutus und Otho. Sie sollten den dort lebenden Moslems freimütig die Botschaft Christi verkünden. Ihre erste Wirkungsstätte war Sevilla, das damals wie der gesamte Süden Spaniens unter der Herrschaft der Mauren stand.
