Lieber Vater, ich habe mit Deinen Menschen über das Geschenk gesprochen, welches Du uns an dem so heiligen Tag des Todes Deines Sohnes gemacht hast, und das bei uns geblieben ist. Es tröstet uns immer, wenn wir das Antlitz des Herrn betrachten, das uns mit seiner Milde anzieht. In einem inneren Wort hat der Herr uns wissen lassen:
“Schaut mit mir auf zum Vater vom Kreuz dieser Welt, welches so viel Leid hervorbringt.”
In diesem Wort empfangen wir eine wichtige Lehre, denn in der Nachfolge Deines Sohnes wollen wir unserem Herrn so ähnlich werden, wie es nur möglich ist. Alles, was Jesus getan hat, geschah mit dem Blick auf Dich.
In seinen Abschiedsreden hören wir seine Worte: “Ich habe Dich auf der Erde verherrlicht, ich habe das Werk vollendet, das zu vollbringen Du mir aufgetragen hast” (Joh 17,4).
Nun ist es auch unsere Aufgabe, in der Nachfolge Deines Sohnes diesem Werk zu dienen, das der ganzen Welt bekannt werden soll.
Wir sehen die Welt in ihrer Verlorenheit. Die Menschen haben viel zu oft Deine Liebe vergessen, kennen Dich nicht oder sind in Irrtümer geraten. Auch vermögen sie die Folgen eines solchen Lebens nicht richtig zu verstehen und zu Dir hin aufzuwachen.
Es ist für uns ein Kreuz, lieber Vater, dies zu sehen. Wie Dein Sohn dürsten wir danach, daß die Menschen auf ihn hören, als Deine Kinder leben, und daß so wahrer Friede kommen kann.
Allein, es sieht oft nicht danach aus! Was bleibt uns?
Wir werden Deinen Namen kundtun, ob gelegen oder ungelegen. Wir werden nicht aufhören zu bezeugen, daß Du es bist, der uns liebt, daß Dein Sohn der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Joh 14,6).
Wir werden mit dem Herrn vom Kreuz dieser Welt aufschauen und alles Leid zu Dir tragen. Der Blick auf Dich wird uns tragen, so wie er unseren Herrn getragen hat.
Wer sich Fotos vom Antlitz anschauen oder herunterladen möchte, kann dies unter folgendem Link tun:
https://cloud.harpadei.com/s/DasAntlitzJesu
