“Meine Heiligen, in der Welt hattet ihr den Kampf, ich aber werde euch den Lohn für eure Mühsal reichen.” (Antiphon “Sancti mei” des monastischen Breviers)
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DAS GOLDENE GEWAND
“Höre, o Tochter, sieh her und neige dein Ohr, vergiß dein Volk und dein Vaterhaus!
Der König verlangt nach deiner Schönheit; er ist ja dein Herr, verneig dich vor ihm!” (Ps 45,11-12)
DER PRIMAT DES GEISTLICHEN LEBENS
“Verrichte deine Geschäfte mit Treue, sei aber überzeugt, daß es kein so hochwichtiges Geschäft gibt, als das Heil deiner Seele.” (Heiliger Franz von Sales)
DER VATER WIRD ALLE TRÄNEN ABWISCHEN
“Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.” (Apk 21,4a)
DIE LIEBE IST DIE SCHÖNHEIT DER SEELE
“So viel in dir die Liebe wächst, so viel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.” (Augustinus von Hippo)
Die wahre Schönheit des Menschen erwächst aus der innigen Verbindung mit unserem Vater. Wenn seine Liebe uns erfüllt, dann leuchten unsere Augen und unser Herz frohlockt. Wie kalt ist hingegen eine äußere Schönheit, wenn sie nicht von der wärmenden Liebe des Herzens durchdrungen ist, und wie leicht wird sie gar zur Maske, wenn der Vater nicht mit seiner heiligmachenden Gnade in diesem Herzen wohnen kann. Weiterlesen
IMMER MIT DEM VATER VERBUNDEN BLEIBEN
“Sei ganz ohne Furcht und bleibe immer und in allen Umständen mit mir verbunden!” (Inneres Wort)
Wir wissen, daß es uns vom Vater schon oft gesagt wurde, wir sollen ohne Furcht leben. Dem Menschen ist die übernatürliche Welt oft fremd, und die natürlichen Umstände erschrecken ihn nicht selten. Wichtig ist in dem obigen Wort die Betonung, wir sollen »ganz« ohne Furcht sein! Offensichtlich möchte unser Vater ein ungeteiltes Vertrauen, das so groß und stark ist, daß keine Lebensumstände denkbar sind, die uns in Furcht versetzen könnten. Weiterlesen
DER HERR BESCHÜTZT DIE FREMDEN
“Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.” (Ps 146,8)
Die fürsorgliche Liebe unseres Vaters nimmt alle Menschen in den Blick und mahnt uns, besonders auf jene zu achten, die oft an den Rand geschoben werden. Fremde sind bedürftig. Leicht werden sie ausgenutzt und betrogen, wenn sich die Liebe ihrer nicht annimmt, ihrer Fremdheit feinfühlig begegnet und sie so in der Liebe beheimatet.
