Geliebter Heiliger Geist, eine Deiner wunderbaren Gaben ist der Friede.
Es ist ein Friede, den die Welt nicht geben (vgl. Joh 14,27), aber auch nicht nehmen kann.
Das weist noch auf einen anderen Frieden hin als den, den wir gewöhnlich kennen – nämlich auf einen Frieden, der bleibt.
Wie sehr spricht die Welt vom Frieden – aber er will nicht so recht gelingen.
Immer ist irgendwo Krieg, und der erreichte Friede ist oft brüchig.
Aber: Wo soll denn der Friede auch herkommen?
Bei allem guten Willen erreicht man nicht jene Dimension des Friedens, von der Jesus spricht.
Friede ist nicht nur die Abwesenheit des konkreten Krieges, so wichtig diese auch ist. Friede ist mehr: Es ist die Übereinstimmung des Lebens mit der Wahrheit des Seins und bekommt von dort seine schöpferische Kraft.
