“Friede sei mit euch! (…) Ich bin es, fürchtet euch nicht!” (Lk 24,36)
So sprach der auferstandene Herr zu seinen Jüngern, als er mitten unter sie trat. Sie glaubten es noch nicht und waren voller Furcht und Schrecken. Wer war dieser? Die Augen waren ihnen noch nicht aufgegangen. Sie konnten den Auferstandenen nicht erkennen.
War er etwa ein Geist? Nein, es war der Herr! Es war niemand anderes als der, dem sie gefolgt waren, mit dem sie drei Jahre unterwegs gewesen waren, der mit ihnen gegessen und getrunken hatte, der vor ihren Augen Wunder getan und der sie in aller Weisheit unterwiesen hatte. Aber sie konnten ihn noch nicht erkennen. War es doch ein Geist?
Nein, ihr geliebten Jünger des Herrn! Es ist kein Geist, keine Einbildung, keine Bedrohung oder List des Teufels! Nein, nein! Es ist der Herr! Hört, was er euch sagt:
“Warum erschreckt ihr? Seht meine Hände und meine Füße. Ich bin es. Tastet und überzeugt euch, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Gebein, wie ihr es an mir seht.” (Lk 24,38–39)
